Rund 350 Gäste aus Diplomatie, Politik, Wirtschaft und Kultur sowie Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt sind am Freitag (5. Juni) zur Auftaktveranstaltung der internationalen Kunstausstellung zusammengekommen. In ihrer Ansprache würdigte Landtagspräsidentin Kristina Herbst die NordArt als einen herausragenden Ort des kulturellen Austauschs und der internationalen Verständigung. „Die NordArt ist eine Kraftquelle. Sie ist für unser Land Schleswig-Holstein ein ,Fenster zur Welt‘“, sagte Herbst. Gerade in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher und politischer Spannungen zeige die Ausstellung die verbindende Kraft der Kunst: „Kunst spricht eine universelle Sprache, die keine Grenzen, keine Zölle und keine ideologischen Mauern kennt.“
Die NordArt präsentiert in diesem Jahr Werke von rund 200 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Projekten aus dem Baltikum, China, Zentralasien und der Mongolei. Die Präsidentin hob insbesondere den diesjährigen Länderfokus auf Litauen, Lettland und Estland hervor. Die kulturelle Identität der baltischen Staaten sei eng mit ihrem historischen Freiheitswillen verbunden und habe bis heute eine besondere Strahlkraft.
Internationale Kunst und regionales Kulturschaffen
Zugleich unterstrich Herbst die Bedeutung der NordArt für Schleswig-Holstein. Die Ausstellung verbinde internationale Kunst mit regionalem Kulturschaffen und mache Büdelsdorf Jahr für Jahr zu einem kulturellen Mittelpunkt des Nordens. „Wenn sich morgen die Tore der historischen Carlshütte für das Publikum öffnen, verwandelt sich Büdelsdorf wieder in ein kulturelles Herz des Nordens“, erklärte die Landtagspräsidentin. Die NordArt findet 2026 zum 27. Mal statt. Die Ausstellung öffnet bis zum 4. Oktober ihre Tore, Dienstag bis Sonntag von 11 bis 19 Uhr.
Weitere Informationen:
Website der NordArt