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Jost de Jager: Viel Geld heißt noch lange nicht viel Unterricht
LANDTAGSFRAKTION S C H L ES WI G - H O LS T EI N Pressesprecher Bernd Sanders Landeshaus 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 Internet: http://www.landsh.de/cdu-fraktion/ e-mail:fraktion@cdu.landsh.dePRESSEMITTEILUNG Nr. 542/99 vom 19. November 1999Jost de Jager: Viel Geld heißt noch lange nicht viel Unterricht Nach dem Landesrechnungshof attestiert nun eine weitere unabhängige und neutrale Quelle der Landesregierung eine schlechte Unterrichtsversorgung an den schleswig- holsteinischen Schulen im bundesweiten Vergleich. Mit diesen Worten kommentierte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jost de Jager, die Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft. Klar werde, dass hohe Kosten für die Schulen noch lange nicht mit einer guten Unterrichtsversorgung gleichzusetzen seien. Denn laut Studie liege die Unterrichtsversorgung pro Schüler – genau bei dem Wert also, auf den sich das Bildungsministerium so gerne bezieht –in Schleswig-Holstein sogar noch hinter Bremen. Darüber hinaus werde deutlich, dass die von Frau Erdsiek-Rave immer wieder zitierten kleinen Klassen auf der Schulstruktur und nicht auf der Schulpolitik beruhen.Die Studie bestätigt nach de Jagers Worten die Prüfungsergebnisse des Landesrechnungshofes. Die Landesregierung sei einmal mehr aufgefordert, jetzt endlich klare und nachvollziehbare Zahlen für eine Lehrerbedarfsprognose auf den Tisch zu legen. Die vor kurzem im Bildungsausschuss vorgelegten Daten würden diesem Anspruch nicht im entferntesten genügen.