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Umweltakademie leistet gute Arbeit
PRESSEINFORMATION Kiel, d. 16.12.1999 Es gilt das gesprochene WortTOP 23 Akademie für Natur und Umwelt (Drs. 14/2586)Anke Spoorendonk:Die Akademie für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein hat die gesetzlicheAufgabe; zum Wohle der Allgemeinheit solche Formen der Wissensvermittlung, derBewusstseinsentwicklung sowie Handlungsperspektiven, die zum Schutz, Erhalt und zurökologischen Gestaltung von Natur und Umwelt beitragen, zu fördern – dies ist im §50a desLandesnaturschutzgesetzes geregelt. Das ist uns allen bekannt.Wir dürfen nicht die Augen davor verschließen, dass die Umweltakademie in ihrem Hausgute Arbeit im Bereich Umweltbildung und Beratung leistet. Es finden jährlich über 100Fachtagungen - hauptsächlich zu umweltpolitischen Themen – statt. Diese Fachtagungenbeschränken sich jedoch nicht nur auf den Umwelt- oder Naturschutz, sondern werden auchmit Bereichen wie z.B. Wirtschaft, Kultur oder Politik gekoppelt. Man kann also sagen, dasssie ihren rechtlichen Auftrag erfüllt. 2Für viele kommunale Entscheidungsträger, die ihre Arbeit im Kreis oder in der Gemeindeauf ehrenamtlicher Basis leisten und die verständlicherweise durch den Dschungel vonGesetzen oder Verordnungen nicht mehr durchsteigen können, sind die Angebote derUmweltakademie sehr hilfreich geworden. Vor diesem Hintergrund ist es heute wichtig zusagen, dass wir eine unabhängige Institution haben, die durch ihre qualifiziertenDienstleistungen unterstützend und aufklärend arbeitet.Die Unterstützung der Kreise und Kommunen ist mittlerweile zu einer wichtigenEinrichtung der Akademie geworden. Die Beratung vor Ort, speziell im Bereich der Agenda21, wurde von vielen Kommunen positiv angenommen. Wir sind uns im Klaren darüber,dass die Umsetzung der Agenda 21 auf kommunaler Ebene weiter voranschreiten muss,damit wir den Vertrag von Rio de Janeiro in Schleswig-Holstein mit Leben füllen.Aber auch hinsichtlich der Struktur- und Entwicklungsanalysen stand und steht dieUmweltakademie den Kommunen beratend beiseite. Wir haben in der Novembersitzungfestgestellt, dass sich die LSE wirtschaftlich positiv auf die Entwicklung des ländlichenRaumes auswirken. Daher ist es mir wichtig, dass die Akademie weiterhin Denkanstösse fürdie Umsetzung von Projekten im Rahmen der LSE leisten kann.Wenn nun von Seiten der CDU Fraktion – in ihrem Kürzungsrausch – angedacht wird, dieUmweltakademie auf den Prüfstand zu stellen, weil die Akademie ihrer Ansicht nachineffizient sei, dann muss ich den Kollegen der CDU die Frage stellen; wie sie es sichvorstellen, dass die Beratung und fachliche Unterstützung weiterhin für die Kommunen undderen regionale Entscheidungsträger weiterhin gewährleistet werden soll.Es ist doch eine Milchmädchenrechnung liebe Kolleginnen und Kollegen, wenn Sie sich aufder einen Seite sagen, dass die Entwicklung des ländlichen Raumes vorangebracht werden 3soll, auf der anderen Seite wollen Sie jedoch bei einer hierfür fördersamen Institutionsparen.