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Flüchtlingsbeauftragter, Kirchenasyl und Abschiebehaft
D E R L A N D T A G SCHLESWIG HOLSTEIN ¡ ¢ ¢ £ ¡ ¤ ¥ ¦ § £ ¦PE 24 Kiel, 07.01.2000Kirchenasyl als notwendiges Instrument in der Flüchtlingsarbeit Kiel (SHL) –Der Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des La n- des Schleswig - Holstein, Helmut Frenz, kommentiert das erfolgreiche Pinneberger Ki r- chenasyl: Am Beispiel der kurdischen Familie Ertekin, die sich nach zunächst negativ abg e- schlossenem Asylverfahren 2 Jahre lang im Schutz des Kirchenasyls in Pinneberg au f- gehalten hat, zeigt sich erneut die Notwendigkeit des Kirchenasyls als Korrektiv zu dem in Deutschland unzulänglichen Asylrecht. Es ist beschämend, dass es erst eines 2-jährigen Kirchenasyls und diverser Anstre n- gungen ehrenamtlich Tätiger bedarf, bevor wirklich schutzberechtigten Folteropfern in Deutschland auch Schutz gewährt wird. Nicht die dafür zuständigen staatlichen Ei n- richtungen, sondern mutige engagierte Bürgerinnen und Bürger haben verhindert, das Deutschland sich einmal mehr mitschuldig an der Verfolgung unschuldiger Menschen macht. Der Fall macht auch einmal mehr deutlich, dass es nicht dem vorwiegend ehrenamtl i- chen Engagement überlassen werden darf, Folteropfern zu ihrem Recht Herausgegeben von der Pressestelle des Schleswig- zu verhelfen, sondern dass Schleswig-Holstein ein professionelles Zen t- Holsteinischen Landtages rum zur Behandlung von Gewalt- und Folteropfern, wie von Refugio seit in 24105 Kiel, Landeshaus; 24171 Kiel, langem gefordert, benötigt. Denn ehrenamtliche Arbeit kann staatliche Postfach 7121; Tel. (0431) 988 Durchwahl App. Versäumnisse nur partiell auffangen. 1120 bis 1125 und 1116 bis 1118 Fax (0431) 988 1119 V.i.S.d.P. Dr. Joachim Köhler Diese Pressemitteilung ist auch über das Internet abrufbar: www.sh-landtag.de Internet:http//www.sh-landtag.de oder in Form des Pressetickers unter www. ltsh.de bzw. www.parlanet.de. E-Mail:Joachim.Koehler@ltsh.landsh.de Über den Presseticker können die Pressemitteilungen auch per E-Mail direkt abonniert werden.