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27.01.00 , 17:54 Uhr
FDP

Ekkehard Klug zur Gesamtschule Ratekau: Notaufnahmelager für Gesamtschüler

F.D.P. L a n d t a g s f r a k t i o n Schleswig-Holstein 1 Christian Albrecht Pressesprecher
V.i.S.d.P.


F.D.P. Fraktion im Nr. 18/2000 Schleswig- Holsteinischen Landtag Landeshaus, 24171 Kiel Kiel, Donnerstag, 27. Januar 2000 Postfach 7121 Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497 Sperrfrist: Redebeginn E - Mail: fraktion@fdp-sh.de Internet: http://www.fdp-sh.de Es gilt das gesprochene Wort!
Ekkehard Klug: „Ein Notaufnahmelager für Gesamtschüler“
In seinem Redebeitrag zu TOP 12 (Gesamtschule Ratekau) erklärte der bildungspolitische Sprecher der F.D.P.-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug, unter anderem: „Es gibt viele gute Gründe für das Land, den Antrag des Kreises



Presseinformation Ostholstein nicht zu genehmigen. Der Kreis hat seinen Antrag nicht fristgerecht vorgelegt. Für eine Ausnahmegenehmigung gibt es keine Rechtfertigung. Im Gegenteil: Die Umstände, unter denen der Landrat die Arbeit der Gesamtschule zum neuen Schuljahr beginnen lassen will, sind nicht dazu geeignet, einen ordentlichen Schulbetrieb zu gewährleisten. Irgendwo in Ratekau ein paar Container aufzustellen und diese dann „Gesamtschule“ zu nennen - das ist doch nichts anderes als ein Notaufnahmelager für Gesamtschüler. Die gesamte räumliche und sächliche Infrastruktur, die zu einer funktionsfähigen Schule gehört, ist dort noch gar nicht vorhanden. Wenn das Land verantwortungsbewusst handeln will, dann kann es unter solchen Voraussetzungen kein grünes Licht für den Antrag des Kreises Ostholstein geben. Und natürlich ist auch zu bedenken, dass sich eine Vielzahl von Städten und Gemeinden im Kreis Ostholstein gegen das Vorhaben des Kreises gewandt und dass sie mit Recht die von ihnen mittelbar mit zu tragenden Kosten ins Gespräch gebracht haben. Die F.D.P. bleibt ihrer bereits vor über einem Jahr formulierten Positionen: Wir wenden uns gegen die Einrichtung neuer Gesamtschulen in Schleswig-Holstein. Für die im Lande bereits bestehenden Gesamtschulen gilt das, was ich Ende 1998 mit dem Begriff „Burgfrieden“ beschrieben habe: ihr Bestand wird auch bei veränderten politischen Mehrheiten nicht in Frage gestellt. Beides zusammen ist ein Gebot der Vernunft: Wir wollen alle Kräfte für die Sicherung der inneren Schulqualität mobilisieren, ihre Leistungsfähigkeit stärken und den Bildungsstand ihrer Schüler verbessern. Die Zeit, in der noch Kräfte in die Umkrempelung der Schulstrukturen investiert worden sind, muss in diesem Lande endlich vorbei sein - denn solche Bestrebungen führen letzten Endes nur zu einem Kräfteverschleiß und leisten keinen Beitrag für die aktuelle schulpolitische Aufgabe unserer Tage: die Aufgabe, die Qualität der Schulbildung zu verbessern und damit Kindern und Jugendlichen in diesem Land wirklich bessere Zukunftschancen zu eröffnen.“ Liberale Links im Internet: Der Landesverband: www.fdp-sh.de Der Spitzenkandidat: www.kubicki.sh Die Landtagswahl: www.zweitstimme.sh

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