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Ingrid Franzen zu TOp 23: Integrierte Stationen
Sozialdemokratischer InformationsbriefLandtag Kiel, 28.01.00aktuell Es gilt das gesprochene Wort!Sperrfrist: Redebe- ginn Ingrid Franzen zu TOP 25:Integrierte StationenFür die SPD-Landtagsfraktion ist die heutige Debatte nur ein erster Einstieg in das Thema“Integrierte Stationen“: Das nicht nur , weil es leider in der Kürze der Zeit nicht möglich war, einen schriftlichen Bericht vorzulegen. Sondern auch, weil die SPD dieses Thema mit hoher Priorität vor- an treiben will, in Richtung eines Netzwerkes integrierter Stationen in Schleswig- Holstein.Definition „Integrierte Station“ Dringend klärungsbedürftig ist die Frage: Was ist das eigentlich, eine „integrierte Station“? Im Haushalt des Umweltministers findet sich folgende Definition:„Integrierte Stationen dienen der Umsetzung ökologischer und ökonomischer Ziele für besonders bedeutsame Naturräume. Sie verknüpfen Aspekte von Naturschutz, Was- Schleswig- HolsteinHerausgeber: SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorstand Verantwortlich: Sven-Hauke Kaerkes Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1309 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de SPD -2-serwirtschaft, Landwirtschaft, Regionalentwicklung, wissenschaftlichen Untersuchun- gen und Öffentlichkeitsarbeit.“Vielleicht hilft ein Blick in andere Bundesländer. Vorbildlich entwickelt ist auch das Ge- biet der Rhön, das wir mit dem Arbeitskreis "Umweltschutz " besucht haben.Aber auch Schleswig-Holstein hat durchaus positive Ansätze vorzuweisen. Das gilt insbesondere für die integrierte Station im ETS-Gebiet. Diese zeichnet sich aus durch: Zusammenarbeit von 4 Kreisen durch eine Eider-Treene-Sorge GmbH Vorbildlich, kann ich da nur sagen:ein Konzept „Nachhaltige Regionalentwicklung in der Flußlandschaft ETS“ als: Beitrag für den Bundeswettbewerb „Regionen der Zukunft“, Projekte der UmsetzungMotto:“Die Bremsen sind gelöst“, zum Beispiel:Naturschutz und Landwirtschaft im Miteinander (NSG –Vertragsnaturschutz) Landfrauen Service Börse Vermarktung regionaler Produkte Reisen ohne Gepäck Wasserwandern, Angelurlaub Kunst in der Region “von Pfahl zu Pfahl“ Schaffen von Arbeitsplätzen in der Region u.s.w.Planung eines Netzwerkes -3-Wichtig ist für die SPD Landtagsfraktion, daß sich ein Netzwerk integrierter Station in Schleswig-Holstein entwickelt. Grundlage dafür könnte, nein müßte in vielen Fällen eine LSE (Ländliche Struktur und Entwicklungsanalyse) sein. Denn die LSE`s des Landwirtschaftsministers sind längst ein Renner im Land gewor- den.Der Grund: Dabei kommen schon bei der Erarbeitungsphase alle Beteiligten an einen Tisch, werden Ideen entwickelt und Konflikte offen benannt. Das motiviert die Men- schen: DANN MACHEN SIE VON Anfang an mit.In der daraus abzuleitenden Umsetzung und den Projekten können Integrierte Statio- nen leichter Akzeptanz finden.Und noch ein Gutes: Projekten aus der LSE winken europäische Gelder aus dem Programm ZAL (Zukunft auf dem Lande).Aktuelle Beispiele Wunschträume oder ein realistischer Weg in Schleswig-Holstein für mehr Akzeptanz für Naturschutz?Geltinger BirkEines unserer schönsten und wertvollsten Naturschutzgebiete im Land ist die Geltinger Birk. Jahrelang war die dort geplante und notwendige Wiedervernäßung ein Streit- punkt, jetzt gibt es eine Lösung. Nicht zuletzt durch die dort bereits erarbeitete LSE. Bei dem Folgekonzept wird auch ein Vorschlag für eine integrierte Station erarbeitet. Idealer Standpunkt ist dabei das leerstehende Kasernengelände in Nieby. Der Arbeitskreis Umweltschutz hat sich vor Ort informiert. -4-FehmarnAuch auf Fehmarn wurde eine LSE erarbeitet. Dort zeigt die LEG Interesse an einer integrierten Station. Berührungsängste?„Überhaupt nicht“, sage ich da, wir brauchen starke Partner.Weitere denkbare Standort wären:Die Hasseldorfer Marsch, die Schaalsee-Region.Grundsätzlich gilt dabei: Jeder Initiator ist grundsätzlich herzlich willkommen, das muß nicht immer das MUNF Sein. Treten wir doch in einen Wettbewerb ein, auch der verschiedenen Häuser der Landesregierung nach dem Motto der Nachhaltigkeit der Agenda 21.Auch die Stiftung Naturschutz wird sich verstärkt mit den inhaltlichen Konzepten und der integrierten Einbindung ihrer ökologisch wertvollen, angekauften Flächen beschäf- tigen. Darüber herrscht Einigkeit über alle Parteien und Verbände hinweg. Blockieren wir die Kreativität der Regionen im Land nicht durch allzuviele Vorgaben. Nicht jede integrierte Station muß der anderen wie ein Ei ähneln.Schlußbemerkung: Ein Netzwerk integrierter Stationen in Schleswig-Holstein wird für die SPD- Landtagsfraktion in den nächsten fünf Jahren ein Schwerpunkt der Politik sein.