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Minister Müller leitet Anhörungsverfahren für Teilplan Klärschlamm 2000 - 2010 ein
24. Mai 2000 Ministerium für Umwelt, Klärschlamm-Planung in der Anhörung Natur und Forsten Umweltminister Müller leitet Anhörungsverfahren des Landes Schleswig-Holsteinfür Teilplan Klärschlamm 2000-2010 einUmweltminister Klaus Müller leitete jetzt das Anhörungsverfahren für den „Teilplan Klärschlamm 2000-2010“ des Abfallwirtschaftsplanes ein. Die kommunalen Spitzenverbände und Verbände der Landwirtschaft sowie des Natur- und Umweltschutzes sind aufgefordert, bis September Stellung zu nehmen.Der Teilplan Klärschlamm ist Planungsgrundlage für die Klärschlammentsorgung des Planungs- zeitraumes 2000 bis 2010. Er zeigt die derzeitige Situation, die Perspektiven der Klärschlam- mentsorgung und den daraus abgeleiteten Handlungsbedarf auf.Das derzeitige Aufkommen kommunaler Klärschlämme liegt bei 75.000 Tonnen pro Jahr. Da- von werden 90 Prozent wieder verwertet: 83 Prozent als Dünger in der Landwirtschaft und 7 Prozent in Kompostierungsanlagen. Im Vergleich zu anderen Bundesländern ist der Wiederver- wertungsanteil in Schleswig-Holstein sehr hoch. Der verbleibende Anteil von 10 Prozent wird auf Deponien beseitigt. Bis zum Jahre 2010 wird sich das kommunale Klärschlammaufkommen kaum ändern und voraussichtlich lediglich um insgesamt 3 Prozent ansteigen.Die Qualität der in Schleswig-Holstein anfallenden kommunalen Klärschlämme ist generell sehr gut, da die meisten Schadstoffgehalte in den letzten Jahren deutlich gesunken sind. Die Grenz- werte für wiederverwertete Klärschlämme werden im Mittel nur zu etwa 30 Prozent erreicht. Die geringe Schadstoffbelastung der kommunalen Klärschlämme ist insbesondere darauf zurück- zuführen, dass gewerbliche Betriebe die Schadstoffgehalte der Abwässer, die sie in die Kanal- netze einleiten, verringert haben.Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung ist aus Sicht der Landesregierung die ökolo- gisch und ökonomisch sinnvollste Form der Klärschlammentsorgung, da auf diese Weise die im Klärschlamm enthaltenen Nährstoffe wieder genutzt und der Erwerb von herkömmlichen Mine- raldüngern in der Landwirtschaft reduziert werden kann. Dieser Verwertungsweg soll weiterhin ausgebaut werdenVerantwortlich für diesen Pressetext: Dr. Hendrik Brunckhorst Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten Mercatorstraße 3, 24106 Kiel Tel.: 0431/988-7201, 0431/988-7182, Fax: 0431/988-7137 e-mail: Pressestelle.MUNF@UMin.landsh.de Im Internet: Pressedienst „Aktuelles“ und Informationen der Landesregierung: