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Handwerk bildet überdurchschnittlich aus
24. Mai 2000 Ministerium für Wirtschaft, Handwerk bildet überdurchschnittlich aus Technologie und Verkehr Rohwer: „Ausbildungsabgabe derzeit kein Thema“ des Landes Schleswig-HolsteinSperrfrist: heute, 18.00 UhrWirtschaftsminister Dr. Bernd Rohwer hat die Ausbildungsleistung des Handwerks als vorbild- lich gewürdigt und sich gegen eine Ausbildungsabgabe ausgesprochen. „Wenn das Bündnis für Ausbildung in Schleswig-Holstein weiter so gut funktioniert, sehe ich keinen Grund für eine Ab- gabe“, sagte Rohwer auf der Festveranstaltung zum 100-jährigen Bestehen der Handwerks- kammer Flensburg am Mittwoch (24. Mai) in Flensburg.Das Handwerk stellt bei einem Beschäftigtenanteil von etwa 20 Prozent rund 40 Prozent aller Lehrstellen und bildet damit erheblich über den eigenen Bedarf aus. „Ich danke dem Handwerk für diese große Leistung und bin optimistisch, dass auch in diesem Jahr allen ausbildungswilli- gen Jugendlichen ein geeigneter Ausbildungsplatz in Schleswig-Holstein angeboten werden kann“, erklärte Rohwer bei der Jubiläumsfeier.Mit 21.000 überwiegend kleinen und mittleren Betrieben sei das Handwerk eine wesentliche Säule der schleswig-holsteinischen Wirtschaft, so Rohwer weiter: „Deshalb ist Wirtschaftspolitik in Schleswig-Holstein Mittelstandspolitik“. Das Land unterstütze dabei mit beachtlichen finan- ziellen Mitteln unter anderem die überbetriebliche Lehrlingsausbildung, die Modernisierung der Berufsbildungsstätten, die Aufstiegsfortbildung („Meister-Bafög“) und die Beratung für Betrieb- sinhaber, etwa bei der Nachfolgefrage. Die Sicherung der Betriebsnachfolge sei in den näch- sten Jahren eines der zentralen Probleme. Allein im Handwerk stünden in den nächsten zehn Jahren rd. 7000 Betriebe vor dem Problem, einen geeigneten Betriebsnachfolger zu finden.Verantwortlich für diesen Pressetext: Helmut Badekow, Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr, Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel Telefon 0431/988-4420, Fax 0431/988-4705 e-mail: pressestelle.mwtv@landsh.de Im Internet: Pressedienst „Aktuelles“ und Informationen der Landesregierung: