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29.05.00 , 13:37 Uhr
Landesregierung

Bundesverkehrswegeplan: Rohwers Dringlichkeitsliste für Schleswig-Holstein

29. Mai 2000 Ministerium für Wirtschaft, Bundesverkehrswegeplan: Rohwers Technologie und Verkehr Dringlichkeitsliste für Schleswig-Holstein des Landes Schleswig-Holstein



Neben dem Ausbau der Autobahnen A 7 und A 23 hält das Kieler Verkehrsministe-rium den Weiterbau der A 20 bis über die Elbe, die feste Fehmarnbeltquerung mit den entsprechenden Hinterlandanbindungen, den weiteren Ausbau der B 404 zur A 21 sowie die Verbesserung der Schienenwege zwischen Hamburg und Lübeck sowie im Bereich Pinneberg-Elmshorn für vor- dringlich. Darüber hat Verkehrsminister Dr. Bernd Rohwer am Montag (29.Mai) die verkehrspo- litischen Sprecher der Landtagsfraktionen unterrichtet.

Die Projekte sind in einer Liste enthalten, die das Kieler Ministerium zur Vorbereitung des neu- en Bundesverkehrswegeplans im Frühjahr dem Bundesverkehrsministerium übermittelt hat. Die endgültigen Anmeldungen des Landes Schleswig-Holstein zum Verkehrsbauprogramm des Bundes wird das Kabinett voraussichtlich im Frühjahr 2001 beschließen.

Der sechsspurige Ausbau von Autobahnabschnitten im Großraum Hamburg soll nach Angaben Rohwers wegen der steigenden Verkehrsbelastung geprüft werden. Schon jetzt würden zu Spit- zenzeiten täglich über 80.000 Fahrzeuge auf der A 7 und über 70.000 Fahrzeuge auf der A 23 registriert. Verbreitert werden sollen nach dem Willen des Verkehrsministers die A 7 zwischen Quickborn und Schnelsen-Nord sowie die A 23 zwischen Pinneberg-Nord und dem Autobahn- dreieck Hamburg-Nordost.

In seinem Schreiben an den Bundesverkehrsminister bezeichnete Rohwer die A 20 erneut als „Projekt höchster Priorität für Norddeutschland“. Erst mit der privat zu finanzierenden Elbquerung erhalte „das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr.10 seinen vollen Sinn“. Vorrangige Bedeutung wird auch dem weiteren Ausbau der B 404 zur A 21 beigemessen, insbesondere als Hafenhin- terlandanbindung. -2-

In der vorläufigen Projektanmeldung für den Bundesverkehrswegeplan sind auch „vorsorglich“ die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck und die Beseitigung des Schieneneng- passes Pinneberg - Elmshorn enthalten. Beide Vorhaben sind bereits im Rahmen des „Anti- Stau-Programms“ der Bundesregierung vorgesehen und finanziert.



Verantwortlich für diesen Pressetext: Helmut Badekow, Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel, Telefon 0431/988-4420, Fax 0431/988-4705 e-mail: pressestelle.mwtv@landsh.de Im Internet: Pressedienst „Aktuelles“ und Informationen der Landesregierung: Mehr Informationen über Schleswig-Holstein im Schleswig-Holstein-Forum:

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