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30.05.00 , 11:33 Uhr
SSW

Gemeinsame Presseerklärung von SPD, CDU, FDP, Grünen und SSW zum Verkauf der NVAG-Anteile durch die WDR

Gemeinsame
PRESSEMITTEILUNG Kiel, den 30.05.2000
der Abgeordneten Ulf von Hielmcrone, MdL (SPD), Heinz Maurus, MdL (CDU), Hans-Jürgen Becker (F.D.P.-Fraktionsgeschäftsführer) Irene Fröhlich, MdL (Bündnis90/Die Grünen) und Lars Harms, MdL (SSW)


Nordfriesische Landespolitiker: „WDR und die Niebüller Verkehrsbetriebe sollen sich zu Gesprächen zusammensetzen!“
Vor dem Hintergrund der heutigen Beratung der Wyker Stadtvertretung zum geplanten Verkauf der NVAG- Anteile durch die Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum GmbH (WDR) empfingen Politikerinnen und Politiker aller im Landtag vertretenen Parteien eine Delegation des Betriebsrates der NVAG und der Niebüller Verkehrsbetriebe in Kieler Landeshaus, um über die aktuelle Situation zu sprechen.
In einer sachlichen und konstruktiven Atmosphäre stellten die Mitarbeiter und der Geschäftsführer der Niebüller Verkehrsbetriebe GmbH ihr zukünftiges Unternehmenskonzept bei einer Übernahme der NVAG- Anteile vor. Dabei wurde klar, dass die Finanzierung des Kaufs der Anteile durch die Niebüller Verkehrsbetriebe GmbH gesichert sei und das bereits ein konkretes strategisches Konzept zur Weiter- führung der NVAG vorliege. Problematisch sei aber aus Sicht der Niebüller Verkehrsbetriebe und des NVAG-Betriebsrats, dass die Leitung der WDR bisher nicht auf das Angebot der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingegangen sei und es daher noch zu keinem klärenden Gespräch gekommen sei.
Die Vertreter von SPD, CDU, F.D.P., Bündnis90/Die Grünen und SSW waren sich einig darüber, dass es wünschenswert wäre, wenn sich die Beteiligten an einem Tisch zusammensetzen würden, damit es zu vernünftigen Gesprächen über einen möglichen Kauf der NVAG-Anteile durch die Niebüller Verkehrs- betriebe kommen kann. Wenn nötig sollte man einen Moderator zu den Gesprächen hinzuziehen. Die Landespolitiker erinnerten in diesen Zusammenhang daran, dass die WDR vor fünf Jahren den 87%-Anteil an der NVAG von der Landesregierung zum Nennwert der Aktien bekommen hatten in der Hoffnung die Arbeitsplätze in der Region langfristig zu sichern. Die nordfriesischen Politikerinnen und Politiker waren sich einig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NVAG und WDR eine faire Chance erhalten sollten, die NVAG-Anteile zu einem vernünftigen Preis zu erwerben.

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