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Landtagspräsident Arens: Schleswig-Holstein ideal für Gesundheitssport
D E R L A N D T A G SCHLESWIG HOLSTEIN M I T T E I L U N G E N78/2000 Kiel, 16. Juni 2000 Sperrfrist: RedebeginnArens: Schleswig-Holstein ist ein idealer Standort für Gesundheitssport Kiel (SHL) – In seiner Rede anlässlich der Feierstunde des Landessportverbandes am 17. Juni 2000, 10:00 Uhr im Haus des Sports in Kiel erklärte Landtagspräsident Heinz- Werner Arens u.a.: „Der Sport liefert auch uns im schleswig-holsteinischen Landtag derzeit so viel Gesprächs- stoff wie selten zuvor. Das gilt für den internationalen Spitzensport ebenso wie für den re- gionalen Breitensport. Über den Spitzensport muss ich nicht viel sagen. Am heutigen Abend fällt der Startschuss zur Kieler Woche 2000 und damit zu dem weltweit größten Segel-Ereignis. Die Regatten sind zugleich der Härtetest für Sydney. Olympia steht vor der Tür. Und als Zugabe im Sportjahr 2000 gibt es die Fußball-Europameisterschaft. Sie hat uns schon einige begeisternde Spiele beschert. Ich hoffe, dass heute Abend ein weiteres folgt. Ich drücke unserer Mannschaft jedenfalls die Daumen. Sie kann es gebrauchen. Ich möchte heute vor allem über den Bereich sprechen, der ebenfalls reichlich Gesprächs- stoff bietet, aber weniger Schlagzeilen macht - den regionalen Breitensport. Erstens. Die fast 2.700 Vereine in Schleswig-Holstein, die 50 Fachverbände und ihr Dach- verband, der LSV, sie alle leisten eine hervorragende Arbeit. Angesichts der schlechter werdenden Rahmenbedingungen ist es aber auch für den Sport nicht leicht, seine Spitzen- position auszubauen oder sie auch nur zu halten. Die Zahl der Mitglieder ist ganz leicht zurückgegangen. Sie liegt aber mit weiterhin über 880.000 auf einem Niveau, dass beein- druckend ist und die Vielseitigkeit wie Attraktivität der Vereine belegt. Auf seinen Lorbeeren - das ist der zweite Aspekt - darf sich der Sport nicht ausruhen. Die Vereine und ihr LSV müssen auch neue Wege gehen. Als Wegweiser ist heute der Sport- experte Manfred Wegner eingeladen. Ich bin gespannt auf seinen Vortrag, weil ich mir ge- rade von diesem Weg zum Gesundheitssport einiges verspreche. Schleswig-Holstein ist dank seine Lage zwischen den Meeren und seiner Nähe zur Natur ein fast idealer Stand- ort. Die Landesregierung hat denn auch angekündigt, das Land zu einer hochkarätigen Herausgegeben von der Pressestelle des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel, Postfach 71 21, 24171 Kiel, Tel. (0431) 988- Durchwahl App. -1163, -1121, -1120, -1117, -1116, Fax (0431) 988-1119 V.i.S.d.P. Dr. Joachim Köhler, Internet: http://www.sh-landtag.de - E-Mail: Joachim.Koehler@ltsh.landsh.de -2-Adresse für wellness und Medizin zu machen. Auf dieses Adressenschild gehört auch der Gesundheitssport.Damit komme ich zum dritten Aspekt, den ich mit einem Wort beschreiben kann: Geld- mangel. Er gefährdet neue Wege - auch den zum Gesundheitssport. Das Budget der Krankenkassen für entsprechende Kurse ist arg begrenzt und das Land kann sich Zu- schüsse nicht leisten. Im Gegenteil: Die leere Landeskasse macht einen Sparkurs nötig, der natürlich nicht nur, aber auch die Sportvereine treffen kann. Das ist bitter. Aber eine Alternative zu Einschnitten in allen Ressorts sehe ich derzeit nicht.Um so wichtiger ist, dass Bund, Land und Kommunen die Sportvereine nicht zusätzlich belasten. Das ist der vierte Aspekt, der wie ich weiß auch in Vereinen für reichlich Ge- sprächsstoff sorgt. Ich denke etwa an das 630-Mark-Gesetz. Hier muss es doch Wege geben, auf denen man das richtige Ziel mit weniger Verwaltungsaufwand für die Vereine erreicht. Mehr Flexibilität wünsche ich mir auch in anderen Feldern, etwa bei der Festlegung der nötigen Qualitätsstandards beim Gesundheitssport. Aber ich sehe auch positive Entwicklungen - etwa die neue wenn auch nicht unumstrittene Möglichkeit, seinem Sportverein direkt eine Spende zu kommen zu lassen.Sie merken, der regionale Breitensport bietet viel Stoff für Gespräche und Diskussionen auch zwischen Vereinen und Politik, zwischen LSV und Landtag.“