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Sylvia Eisenberg: Lehrernachwuchs für die Beruflichen Schulen sichern - Bildungsministerin muss konkret werden
LANDTAGSFRAKTION S C H L ES WI G - H O LS T EI N Pressesprecher Bernd Sanders Landeshaus 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 Internet: http://www.landsh.de/cdu-fraktion/ e-mail:fraktion@cdu.landsh.dePRESSEMITTEILUNG VII Nr. 192/00 vom 19. Juni 2000Sylvia Eisenberg: Lehrernachwuchs für die Beruflichen Schulen sichern – Bildungsministerin muss konkret werdenWiederholt habe die CDU-Landtagsfraktion in den letzten Jahren auf den akutenNachwuchsmangel im Bereich der Berufsschullehrer hingewiesen und dieLandesregierung zum Handeln aufgefordert. Dass den Berufsschulen dieNachwuchslehrer fehlen, sei lange kein Geheimnis mehr, dennoch sei ein konkretesHandeln der Landesregierung bisher nicht sichtbar.„Schleswig-Holstein ist von dem Problem besonders früh und intensiv betroffen, weil die Einstiegsbedingungen für junge Berufsschullehrer hier nach wie vor besonders schlecht sind“, erläuterte die berufsschulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Sylvia Eisenberg, die Hintergründe für den Berufsschullehrermangel im nördlichsten Bundesland. Die nach wie vor gültige Praxis, die jungen Lehrer fünf Jahre als Angestellte zu beschäftigen verschärfe das Problem im Hinblick auf günstigere Einstellungsbedingungen in anderen Bundesländern und bessere Gehaltsmöglichkeiten im Bereich der freien Wirtschaft.Sylvia Eisenberg: „Bis heute hat sich die zuständige Ministerin darauf beschränkt, Werbeaktionen anzukündigen. Konkrete Maßnahmen und Konzepte kann ich darin nicht erkennen und auch die Einrichtung eines Stipendienfonds für Studierende in diesem Bereich besteht bisher nur auf dem Papier der Koalitionäre. Ich möchte konkret wissen, was unternommen wurde und wie der Stand der Dinge ist, denn uns und den Beruflichen Schulen läuft die Zeit davon. Wir können uns das Trödel-Tempo der Regierung einfach nicht leisten!“Dies beziehe sich übrigens auch auf die Vorbereitung der Beruflichen Schulen auf die neuen IT-Berufe. U.a. zu dieser Problematik hat es den sehr bedenkenswerten Resolutionsantrag der LandesschülerInnenvertretung der berufsbildenden Schulen Schleswig-Holstein mit Unterstützung anderer Schülervertretungen gegeben, der den Satz enthält: Die Zeit vergeht schnell. Im Internet vergeht sie schneller.Die Schulen brauchen Unterstützung bei ihrer Vorbereitung auf die neuen, anspruchsvollen Berufe im schnelllebigen IT-Bereich. „Auch hier ist konkretes Handeln erforderlich“, erläuterte Sylvia Eisenberg ihre Kleinen Anfragen zu beiden Themenkomplexen. Mit bloßen Ankündigungen dürften die Betroffenen angesichts der drängenden Probleme nicht länger geblufft werden. Sylvia Eisenberg: „Frau Ministerin, ich will etwas sehen...“