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Trutz Graf Kerssenbrock: Trittin bei Lüge erwischt
LANDTAGSFRAKTION S C H L ES WI G - H O LS T EI N Pressesprecher Bernd Sanders Landeshaus 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 Internet: http://www.landsh.de/cdu-fraktion/ e-mail:fraktion@cdu.landsh.dePRESSEMITTEILUNG Nr. 250/00 vom 21. Juli 2000Trutz Graf Kerssenbrock: Trittin bei Lüge erwischt Als klare Lüge hat der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr Trutz Graf Kerssenbrock heute die Aussagen des Bundesumweltministers in den „Kieler Nachrichten“ bezeichnet, wonach die Restlaufzeit des Kernkraftwerks Brunsbüttel bis zur Stillegung im Gesetz nachzulesen sein werde.Der zwischen der Bundesregierung und den Energieerzeuger sogenannte „Atomkonsens“ räume dagegen den Energieerzeugern ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Übertragung von zu erzeugender Strommenge auf jeweils andere Kernkraftwerke ein.Dies bedeute, dass es eine Entscheidung der Energieerzeuger sei, wie lange welches Kraftwerk Strom produziere. Entscheidend seien nicht Jahre oder Monate der Laufzeit des einzelnen Kraftwerks, sondern die Gesamtstrommenge, die von den Kernkraftwerken in Deutschland erzeugt werde.Da davon auszugehen sei, dass das Interview in den „Kieler Nachrichten“ von Trittin vor der Veröffentlichung autorisiert worden sei, bleibe nur der Schluss, dass der Minister die Bürgerinnen und Bürger und insbesondere die Grünen bewusst täuschen wolle, um einen Erfolg der Grünen dazustellen, der in Wirklichkeit keiner gewesen sei.„Die Region Brunsbüttel und insbesondere die betroffenen Arbeitnehmer werden sich für diese bewusste Verunsicherungsstrategie bedanken. Wer in einer für die eigene Partei so sensiblen Frage so nachlässig mit der Wahrheit umgeht, handelt dreist und unverantwortlich. Trittin sollte sich sofort korrigieren und entschuldigen“, forderte Kerssenbrock abschließend.