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Alle Hochschulen müssen ausgleich für Tariferhöhungen bekommen
Südschleswigscher Wählerverband Schleswig-Holsteinischer Landtag im Schleswig-Holsteinischen Landtag Düsternbrooker Weg 70 D - 24105 Kiel Tel. (0431) 988 13 80 Fax (0431) 988 13 82PRESSEINFORMATION SSW-Landtagsvertretung Norderstr. 74 D – 24939 Flensburg Tel. (0461) 14 40 83 00 Fax (0461) 14 40 83 05 Kiel, d. 29.09.2000 Anke Spoorendonk Es gilt das gesprochene WortTOP 17, 25 Zielvereinbarungen mit den Hochschulen (Drs. 15/365, /379)Es ist zwar nicht lange her, dass wir beschlossen haben, den Hochschulen mehr finanzielleEigenständigkeit zu gewähren. Man kann aber offensichtlich nicht oft genug unterstreichen,wie die neuen Strukturen sind. Davon zeugen jedenfalls die vorliegenden Anträge.Der Landtag macht strategische Zielvorgaben. Die Landesregierung vereinbart mit den Hoch-schulen Zielvereinbarungen und die Hochschulen erstellen auf der Basis dieserVereinbarungen ihre Globalbudgets. Das ist die beschlossene Vorgehensweise, und an diesollten wir uns erst einmal halten.Gerade weil diese Struktur erst einmal umgesetzt werden muss, halte ich den Vorschlag derCDU, als erstes einen Landeshochschulplan zu erstellen, für falsch. Es geht jetzt darum, dieZielvereinbarung mit der CAU unter Dach und Fach zu bringen. Der Konfliktpunkt ist ja imwesentlichen die Berücksichtigung der Tariferhöhung im öffentlichen Dienst. DieseForderung können wir nachvollziehen. Da wird nachverhandelt werden müssen, das ist klar.Jetzt werden alle wieder an einen Tisch müssen, und wir werden dieses im Rahmen imHaushaltsberatungen berücksichtigen. Wichtig ist, dass jetzt die Zielvereinbarung getroffenwird, und ich bin zuversichtlich, dass wir diese Kuh vom Eis holen werden. Internet: http://www.ssw-sh.de; e-mail:info@ssw-sh.de Südschleswigscher Wählerverband Schleswig-Holsteinischer Landtag im Schleswig-Holsteinischen Landtag Düsternbrooker Weg 70 D - 24105 Kiel Tel. (0431) 988 13 80 Fax (0431) 988 13 82 SSW-Landtagsvertretung Norderstr. 74 D – 24939 Flensburg Tel. (0461) 14 40 83 00 Fax (0461) 14 40 83 05Wenn ich aber sage, dass wir die Forderung nach einer Berücksichtigung derTarifsteigerungen für berechtigt halten, dann muss aber gleichzeitig gesagt werden, dass wirhier nicht mit zweierlei Maß messen können. Was der CAU zusteht, ist auch für die anderenHochschulen Recht und billig. Oder anders: Es gibt nicht nur die Landesuniversität, sondernes gibt viele Universitäten und Fachhochschulen des Landes Schleswig-Holstein. Diesemüssen alle entlastet werden.Wir sind uns sicherlich alle einig, dass die Reformierung der Hochschulen schnellfortschreiten muss. Ich verstehe aber nicht die Ungeduld der beiden Anträge. DieZielvereinbarung mit der CAU ist ein Problem, das schnell vom Tisch muss. Danach werdenwir weitere Schritte machen können. Dann können wir uns Gedanken über einenHochschulplan machen. Dann können wir über Anpassungsklauseln diskutieren. Dannmüssen wir auch darüber reden, dass auch innerhalb der Uni reformiert und neueSteuerungsinstrumente eingeführt werden müssen – zum Beispiel in dem die Institute auchGlobalbudgets und Autonomie bekommen.Entscheidend ist und bleibt aber erst einmal, dass wir das umsetzen, was wir bereitsbeschlossen haben. Die Zielvereinbarung mit der CAU wird abgeschlossen werden. Es bringtüberhaupt nichts, deshalb jetzt den vorgesehenen Ablauf in Frage zu stellen. Internet: http://www.ssw-sh.de; e-mail:info@ssw-sh.de