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Christel Happach-Kasan: "Plutoniumtheorie endgültig zu den Akten gelegt!"
F.D.P. L a n d t a g s f r a k t i o n Schleswig-Holstein 1 Christian Albrecht Pressesprecher V.i.S.d.P. F.D.P. Fraktion im Schleswig- Holsteinischen Landtag Landeshaus, 24171 Kiel Nr. 231/2000 Postfach 7121 Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497 Kiel, Mittwoch, 18. Oktober 2000 E - Mail: fraktion@fdp-sh.de Internet: http://www.fdp-sh.de KK Krümmel/Gutachten/LeukämieChristel Happach-Kasan: „Plutoniumtheorie endgültig zu den Akten gelegt!“„Der Energiestaatssekretär in Schleswig-Holstein, Willi Voigt, hat heute erklärt, dass die These von Frau Prof. Schmitz-Feuerhake zu Plutonium im Hausstaub in einer seriösen Nachuntersuchung keine Bestätigung Presseinformation gefunden hat. Dies ist in keiner Weise überraschend. Wieder einmal sind von Frau Prof. Schmitz-Feuerhake veröffentlichte Behauptungen wider- legt worden. Das ist das Schicksal vieler ihrer Behauptungen. Ihre ideo- logisch begründeten Thesen sind naturwissenschaftlich nicht haltbar, das sollte auch eine Physikprofessorin einsehen können“, stellte die umwelt- politische Sprecherin der F.D.P.-Landtagsfraktion heute in Kiel fest.„Die von der letzten Landesregierung in Auftrag gegebenen Gutachten zur Strahlenbiologie und zur Anlagentechnik wie auch die Norddeutsche Fallkontrollstudie werden zum Problem der Ursache der nunmehr annähernd zehn Jahre zurückliegenden Erkrankungen von Kindern an Leukämie nichts beitragen können. Daran kann auch die Verlängerung der Bearbeitungszeit um ein Jahr nichts ändern.Bei der Vergabe dieser Gutachten stand nicht der Erkenntnisgewinn im Mittelpunkt. Es ging viel mehr darum, mit den Gutachten Stimmung für die Abschaltung von Kernkraftwerken zu machen“, sagte Happach- Kasan. „Die Landesregierung weigert sich, Untersuchungen zur Kenntnis zu nehmen, die zu anderen Ergebnissen kommen, als die Landesregierung es wünscht.Die unter Leitung von Prof. Michaelis am Institut für Medizinische Statistik an der Universität Mainz durchgeführte Fallkontrollstudie bei niedersächsischen an Leukämie erkrankten Kindern hat Hinweise ergeben, dass eine Fehlreaktion des Immunsystems Ursache der Leukämieerkrankungen sein könnte. Prof. Rabenhorst von der Universität Kiel hat mit seinem Schilddrüsenkrebsregister gezeigt, dass die Zahl der Erkrankungen an Schilddrüsenkrebs nicht gestiegen ist. Belastungen der Umwelt mit Radioaktivität hätten aber zu einem Anstieg der Schilddrüsenkrebsrate führen müssen.Insgesamt ist die Geschichte der Untersuchungen des Leukämieclusters in der südlichen Elbmarsch ein Trauerspiel.“