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Küstenschutz: Dänische Erfindung kann neue Wege eröffnen
Südschleswigscher Wählerverband Schleswig-Holsteinischer Landtag im Schleswig-Holsteinischen Landtag Düsternbrooker Weg 70 D - 24105 Kiel Tel. (0431) 988 13 80 Fax (0431) 988 13 82 SSW-Landtagsvertretung Norderstr. 74Pressemitteilung D – 24939 Flensburg Tel. (0461) 14 40 83 00 Fax (0461) 14 40 83 05 Kiel, den 11.12.2000 Lars Harms:Dänische Methode kann neue Wege im Küstenschutz eröffnenIm Rahmen eines Informationsbesuchs in Skagen (Dänemark), hatte der küstenschutz- politische Sprecher der SSW-Landtagsvertretung, Lars Harms, sich vor Ort über eine neue Methode zur Küstensicherung informiert. Bei einem Treffen mit dem Direktor der Firma "Skagen Innovation Centre", Poul Jakobsen, hatte Lars Harms die Gelegenheit, die von Herrn Jakobsen entwickelte und patentierte Methode der Küstensicherung zu begutachten. "Das System das Herr Jakobsen entwickelt hat, ist sehr einfach. Man gräbt einfache Drainagerohre senkrecht in den Strand, um ihn zu sichern. Es erscheint im ersten Moment zu simpel, als dass es funktionieren könnte. Doch ich hatte die Möglichkeit Strandabschnitte zu besichtigen, an denen diese Methode durchgeführt wird, und ich war von dem Resultat sehr beeindruckt. Die Strände, an denen die Methode durchgeführt wird, wachsen eindeutig. Im Gegensatz dazu ist an benachbarten Küstenabschnitten, wo noch auf traditionelle Weise Sandaufspülungen durchgeführt werden, mittlerweile kein Strand mehr sichtbar. Das Ergebnis, das Herr Jakobsen mit seiner Methode erzielt, hat sich mittlerweile nicht nur an den dänischen Küsten herumgesprochen. Er hat mittlerweile einen weltweiten Ruf, so dass auch die Folgeaufträge mittlerweile aus der ganzen Welt kommen." Lars Harms wird sich in Schleswig-Holstein dafür einsetzen, dass man sich auch hier näher mit der Idee beschäftigt. Er könne sich vorstellen, dass besonders für Strandabschnitte auf den nordfriesischen Inseln diese Methode interessant sein könne, da auch dort jedes Jahr Sandaufspülungen für mehrere Millionen Mark durchgeführt werden. Sollten es machbar sein, dass Herr Jakobsen die Möglichkeit bekomme, ein Projekt an einem Strandabschnitt durchzuführen, könne man untersuchen, ob sich diese Methode auch in Schleswig-Holstein bewährt. "Wenn wir damit einen Erfolg erzielen könnten, würden wir völlig neue Wege im Küstenschutz gehen.", so Lars Harms abschließend.Unter der Internetadresse www.ssw.ltsh.de/deutsch/presse/pm001211.htm stehen Ihnen auch Pressefotos von diesem Informationsbesuch zur Verfügung, die Sie frei verwenden können. Internet: http://www.ssw-sh.de; e-mail:info@ssw-sh.de