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15.01.01 , 12:10 Uhr
FDP

Ekkehard Klug: Landesregierung soll Konzept für Netzwerkbetreuung an Schulen vorlegen

F.D.P. L a n d t a g s f r a k t i o n Schleswig-Holstein 1 Christian Albrecht Pressesprecher
V.i.S.d.P.


F.D.P. Fraktion im Schleswig- Holsteinischen Landtag Landeshaus, 24171 Kiel Nr. 7/2000 Postfach 7121 Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497 Kiel, Montag, 15. Januar 2001 E - Mail: fraktion@fdp-sh.de Internet: http://www.fdp-sh.de Schulen/PC-Ausstattung/Betreuung
Ekkehard Klug: Landesregierung soll Konzept für Netzwerkbetreuung an Schulen vorlegen - Fehlende Regelung gefährdet die Initiative „Schulen ans Netz“ -
Mit einem Antrag zur nächsten Tagung des Landesparlaments will die



Presseinformation F.D.P.-Landtagsfraktion die Landesregierung dazu veranlassen, ein Konzept zur Netzwerkbetreuung an den schleswig-holsteinischen Schulen vorzulegen.
„Weil hierzu bisher keine Regelung vorliegt, fühlen sich die Lehrer, die sich an den Schulen als Netzwerkadministratoren um den Einsatz der z.T. bereits sehr umfangreichen Computernetzwerke kümmern, vom Land im Stich gelassen“, erklärte dazu der bildungspolitische Sprecher der F.D.P.-Fraktion, Dr. Ekkehard Klug.
„Wenn die wachsende Unzufriedenheit in Resignation umschlägt und wenn dies dazu führt, dass diese Lehrkräfte ihre in großem Umfang freiwillig übernommene Mehrarbeit einschränken oder aufgeben, dann fällt die Initiative „Schulen ans Netz“ in sich zusammen wie ein Kartenhaus“, warnte der F.D.P.-Bildungspolitiker.
Klug verwies auf das Beispiel anderer Bundesländer, die - wie in Bayern - bereits eine dem Aufwand entsprechende Entlastungsstundenregelung oder sogar Funktionsstellen eingeführt hätten. Wenn in Schleswig- Holstein demgegenüber nur eine Entlastung im Umfang von einer Unterrichtswochenstunde üblich sei, werde das Land dem tatsächlich anfallenden Arbeitsaufwand an Schulen mit umfangreichen PC- Netzwerkwerken „nicht im entferntesten gerecht“.
Der F.D.P.-Politiker forderte daher vom Land eine deutlich verbesserte Entlastungsstundenregelung für die mit diesen Aufgaben betrauten Lehrer. Ihr Einsatz sei unverzichtbar. Sowohl der spezifische Einsatz der Hardware und Software für pädagogische Zwecke als auch die Mittlerfunktion der Netzwerkadministratoren in der schulinternen Fortbildung und Beratung der Lehrerkollegien machten es - so Klug weiter - zwingend erforderlich, dass Lehrkräfte diese Aufgaben übernehmen. 2 Auf der anderen Seite müsse das Land klarstellen, dass die Lösung komplizierterer technischer Wartungsaufgaben bei schulischen PC- Anlagen eine Sache der kommunalen Schulträger sei - so, wie diese z.B. auch für die Einsatzfähigkeit der Sportgeräte einer Schule zuständig sind. „Soweit es den Schulträgern gelingt, private Sponsoren - zum Beispiel Wirtschaftsunternehmen aus der jeweiligen Stadt oder Gemeinde - für die Übernahme solcher technischer Betreuungsaufgaben zu gewinnen, wäre dies selbstverständlich ein willkommener Beitrag zur Entlastung der kommunalen Kassen“, meinte der F.D.P.-Abgeordnete abschließend.

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