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Christel Happach-Kasan: Forschung und Kontrollen verstärken
F.D.P. L a n d t a g s f r a k t i o n Schleswig-Holstein 1 Christian Albrecht Pressesprecher V.i.S.d.P. F.D.P. Fraktion im Schleswig- Holsteinischen Landtag Landeshaus, 24171 Kiel Nr. 71/2001 Postfach 7121 Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497 Kiel, Montag, 26. Februar 2001 E - Mail: fraktion@fdp-sh.de Internet: http://www.fdp-sh.de Agrarpolitik/Maul- und Klauenseuche (MKS)Christel Happach-Kasan: Forschung und Kontrollen verstärken„Das Auftreten von Maul- und Klauenseuche (MKS) in britischen Rinderbeständen und seine Verbreitung im Land zeigt die Gefahren auf, die der Verzicht auf Schutzimpfungen und der freie Handel mit sich Presseinformation bringen“, stellte die agrarpolitische Sprecherin der F.D.P.- Landtagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan, fest.Seit 1990 werde auf Schutzimpfungen gegen MKS in der EU verzichtet. „Dieser Seuchenfall ist ein Test für Regierungen und Behörden in Deutschland. Nur wenn aus den Fehlern, die im Umgang mit BSE gemacht wurden, die richtigen Konsequenzen gezogen wurden, gibt es eine Chance, die Verbreitung der Seuche in Deutschland zu verhindern.Das Auftreten von Tuberculose in einem bayrischen Rinderbestand zeigt die Bedeutung von Hygienemaßnahmen und ihre Kontrolle durch den Staat. Bayern ist Vorreiter bei Einsparungen in diesem Bereich und dies, obwohl ein Viertel aller Rinder Deutschlands in bayrischen Ställen stehen.Anders als MKS wird Rindertuberculose auf den Menschen übertragen. Beide Seuchen unterscheiden sich von BSE durch ihre hohe Ansteckungsgefahr und die Übertragbarkeit von Tier zu Tier. Es ist nicht damit getan, sich um BSE zu kümmern, Seuchen wie MKS und Tuberculose bedeuten für die Tierbestände eine höhere Gefahr“, meinte die liberale Agrarpolitikerin.„Die F.D.P. sieht sich durch beide Vorfälle in ihren Forderungen nach mehr und effektiveren Kontrollen von Tierhaltung und Lebensmittelproduktion bestätigt. Gleichzeitig muss die Forschung verstärkt und das Verbot von Schutzimpfungen überprüft werden.“