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Günther Hildebrand: "Eine Tennisstunde ist teurer"
F.D.P. L a n d t a g s f r a k t i o n Schleswig-Holstein 1 Christian Albrecht Pressesprecher V.i.S.d.P. F.D.P. Fraktion im Schleswig- Holsteinischen Landtag Landeshaus, 24171 Kiel Nr. 109/2001 Postfach 7121 Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497 Kiel, Freitag, den 23. März 2001 E - Mail: fraktion@fdp-sh.de Internet: http://www.fdp-sh.de Justiz/Juristenausbildung/Günther Hildebrand: „Eine Tennisstunde ist teurer“ - Aufwandsentschädigung für Rechtsanwälte für die Leitung eine Referendar-Arbeitsgemeinschaft seit 1984 unverändert -Zur Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage bezüglich der Presseinformation Referendarausbildung von Juristen (Drucksache 15/844), erklärte der innen- und rechtspolitischen Sprecher der F.D.P.-Landtagsfraktion, Günther Hildebrand, heute in Kiel:„Die Landesregierung scheint kein Interesse an einer qualifizierten Ausbildung des Juristennachwuchses zu haben. Wer Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten lediglich 30,- DM pro Unterrichtsstunde für die Leitung einer Referendar-Arbeitsgemeinschaft anbietet, die dann auch noch während der Geschäftszeiten stattfindet, muss sich nicht wundern, wenn sich in naher Zukunft überhaupt niemand mehr zur Leitung dieser AG bereit erklärt“ sagte Hildebrand.Mit Schreiben vom 06. Februar d.J. hatte der Präsident des Landgerichts Kiel noch bei allen in seinem Landgerichtsbezirk niedergelassenen Rechtsanwälten nachgefragt, ob jemand bereit sei, zu den oben genannten Konditionen eine Referendar-AG zu leiten.„Die Aufwandsentschädigung, die der Präsident des Landgerichts hierbei angeboten hat, liegt noch über dem vom Land vorgesehenen Betrag von 27,50 DM pro Stunde. Seit 1984 wurde keine Erhöhung mehr beschlossen. Die Kaufkraft der Entschädigung ist seit 1984 um 27,44 % gesunken. In Preisen von 1984 beträgt die Entschädigung heute nur noch 19,95 DM. Selbst Sportvereine zahlen ihren Tennistrainern mehr“, meinte Hildebrand abschließend.