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31.05.01 , 11:46 Uhr
FDP

Ekkehard Klug: "Sicherung des Lehrerbedarfs erfordert rasche Ents cheidungen"

F.D.P. L a n d t a g s f r a k t i o n Schleswig-Holstein 1 Christian Albrecht Pressesprecher
V.i.S.d.P.


F.D.P. Fraktion im Nr. 190/2001 Schleswig-Holsteinischen Landtag Landeshaus, 24171 Kiel Kiel, Donnerstag, 31. Mai 2001 Postfach 7121 Telefon: 0431/9881488 Sperrfrist: Redebeginn Telefax: 0431/9881497 E-Mail: fraktion@fdp-sh.de Internet: http://www.fdp-sh.de Es gilt das gesprochene Wort!
Ekkehard Klug: „Sicherung des Lehrerbedarfs erfordert rasche Entscheidungen“
In der Landtagsdebatte zu TOP 31 (Lehrerbedarf) erklärte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Dr. Ekkehard Klug:



Presseinformation „Die Sicherung des Lehrerbedarfs erfordert rasche Entscheidungen.
Wer jetzt, angesichts eines absehbaren Lehrermangels, diese Entscheidungen versäumt, der verschlimmert die in die in den kommenden Jahren ohnehin schwierige Situation.
Der Landtag hat im März über das von der FDP vorgelegte Konzept zur Sicherung des Lehrerbedarfs debattiert. Insoweit verweise ich auf meine am 21. März gehaltenen Redebeiträge und beschränke mich hier auf wenige kurze Anmerkungen und Verfahrensanträge.
Wir haben nach der am 3. Mai geführten Ausschussberatung heute wegen der Bedeutung des Themas eine zweite, kurze Beratungsrunde im Plenum gewünscht.
Dies verbinden wir mit dem Wunsch, unseren ursprünglichen Antrag - Drucksache 15/796 - heute erneut zur Abstimmung zu stellen, und zwar gesondert nach den dort aufgeführten Ziffern 1 bis 5.
Die Beratung und Abstimmung im Ausschuss hat nämlich ein durchaus unübliches, um nicht zu sagen kunterbuntes Bild ergeben. Dies lässt vielleicht darauf hoffen, dass auch heute im Plenum eine Abstimmung jenseits der Fraktionsgrenzen möglich ist und dass insoweit wenigstens Teile unseres Vorschlages eine Mehrheitschance haben.
In Ziffer 5 unseres Antrages hatten wir uns für die Schaffung von „Unterrichtsergänzungsfonds“ ausgesprochen, d.h. für die Übertragung von Geldern an die einzelnen Schulen, die mit diesen Mitteln die Möglichkeit erhalten sollen, bei Bedarf zusätzliche Unterrichtsleistungen - z.B. durch Honorarvereinbarungen oder Mehrarbeitsvergütungen - ‚einzukaufen’. 2 Bei der Abstimmung im Ausschuss haben vier Kollegen für diesen Vorschlag gestimmt - neben mir zwei Kollegen aus der SPD-Fraktion und die Kollegin von den Grünen. Die fünf Nein-Stimmen kamen von der CDU sowie von einem Kollegen der SPD. Zwei weitere SPD- Ausschussmitglieder haben sich der Stimme enthalten.
Wie gesagt: Vielleicht ergibt sich ja heute im Plenum doch noch eine Mehrheit für unseren Vorschlag.
Denn zumindest in jenen Fällen, in denen ausgebildete Nachwuchslehrer auf dem Arbeitsmarkt nicht zu finden sind, könnten die von uns vorgeschlagenen Unterrichtsergänzungsfonds in den kommenden Jahren helfen, die Unterrichtsversorgung doch noch zu sichern.
Meine Damen und Herren, was die Begründung der anderen Punkte unseres Antrages anbetrifft, möchte auf das verweisen, was ich im März im Plenum dazu ausgeführt habe.
Ich möchte an dieser Stelle nur noch einmal kurz wiederholen, dass m.E. die Ziffer 1 unseres Antrages, der die Erweiterung von Studienangeboten für die Lehrämter an Grund- und Hauptschulen, an Sonderschulen und Berufsbildenden Schulen betrifft, für eine mittelfristig zufriedenstellende Sicherung des Lehrerbedarfs von wesentlicher Bedeutung ist.
Wer die Schaffung solcher zusätzlicher Studienangebote ablehnt, der wird niemals in der Lage sein, die in den nächsten Jahren in diesen Schularten entstehende Bewerberlücke zu schließen.“

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