Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Christel Happach-Kasan: "Umweltverträglichkeit muss Genehmigungsmaßstab sein"
F.D.P. L a n d t a g s f r a k t i o n Schleswig-Holstein 1 Christian Albrecht Pressesprecher V.i.S.d.P. F.D.P. Fraktion im Schleswig- Holsteinischen Landtag Landeshaus, 24171 Kiel Nr. 278/2001 Postfach 7121 Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497 Kiel, den 27. Juli 2001 E - Mail: fraktion@fdp-sh.de Internet: http://www.fdp-sh.de Energie/ Umwelt/ Offshore-WindkraftanlagenChristel Happach-Kasan: „Umweltverträglichkeit muss Genehmigungsmaßstab sein“Zur heutigen Pressekonferenz von Energieminister Klaus Möller zum Thema Windkraft erklärte die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan: Presseinformation „Bei aller Begeisterung für die Windenergie muss dennoch genau analysiert werden, welche Probleme mit dem Errichten von Windkraftanlagen im Offshorebereich verbunden sind“, sagte Happach-Kasan.„Wir reden hier über Industrieanlagen, die der Stromproduktion dienen und daher wie andere Industrieanlagen auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft werden müssen. Meeresschutz- und Important-Bird-Area-Gebiete müssen bei der Planung von Offshore-Windkraftanlagen berücksichtigt werden.“ so die Umweltpolitikerin.„Für den geplanten Produktionsumfang von 25.000 Megawatt (MW) Nennleistung im Offshorebereich wären bei einer gehobenen Leistungsstärke zwischen 2-5 MW pro Anlage zwischen 5.000 und 12.500 Anlagen notwendig. Zum Vergleich: Bisher stehen in ganz Schleswig-Holstein gerade einmal 2116 Anlagen. Der Bau einer solchen Armada stellt einen gravierenden Eingriff in die Umwelt dar. Die Umweltverträglichkeit muss daher sichergestellt und auch Genehmigungsmaßstab sein, so Happach-Kasan abschließend.