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Christel Happach-Kasan: "Wir wollen keine Kassenhäuschen am Waldrand!"
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Christel Happach-Kasan, MdL Stellvertretende Vorsitzende Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 343/2001 Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Kiel, Montag, den 08. Oktober 2001 Dr. Heiner Garg, MdL Forstpolitik/Eintrittsgelder für Wälder Günther Hildebrand, MdLChristel Happach-Kasan: „Wir wollen keine www.fdp-sh.de Kassenhäuschen am Waldrand!“ Zu den Meldungen über die Planspiele des Umweltministers eine Ticketpflicht für das Betreten von Staatswäldern einzuführen, erklärte die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:„Das Tickethäuschen am Waldrand ist die Vision des Umweltministers, die aus den selbst verursachten Schwierigkeiten der Haushaltslage führen soll. Die Bäume wachsen zwar kostenfrei, aber die Spaziergänger und Wanderer sollen dennoch zahlen - zum Wohle des Landeshaushalts. Vorbild sind die Nationalparke der USA, Museen und Schwimmbäder“, sagte Happach-Kasan.„Der Vergleich zeigt die Unsinnigkeit der Überlegungen des Ministers. Sie sind im hohen Maß familienfeindlich. Familien müssten dann unter Umständen aus finanziellen Gründen auf den Sonntagsspaziergang im Wald verzichten. Die FDP ist strikt dagegen“, so die liberale Umweltpolitikerin.„Herr Minister Müller sollte endlich seine ideologisch verordneten Denkverbote aufgeben. Die Ursache für die Defizite bei der Bewirtschaftung der Landesforsten – diese beziffern sich auf etwa 100 DM pro ha Wald gegenüber Gewinnen im Privatwald in Höhe von 70 DM - liegen in der verfehlten Waldpolitik des Landes. Diese orientiert sich allein an Vorgaben des Naturschutzes und nicht an Betriebszielen, die auf eine kostendeckende Bewirtschaftung ausgerichtet sind.Holz ist ein wertvoller Rohstoff. Keine ernsthaft verfolgte Nachhaltigkeitsstrategie, angeblich Teil des Regierungsprogramms, kann auf die Nutzung dieses Rohstoffs verzichten.Die Herausnahme von Waldflächen mit hiebreifen Beständen aus der Nutzung, Urwaldprogramme, der Verzicht auf den Anbau von Baumarten, deren Holz z.B. von der Bauwirtschaft besonders nachgefragt wird, der verstärkte Umbau der Wälder zu Laubmischwäldern, all dies mag wünschenswert sein. Je eher die Landesregierung aber einsieht, dass Schleswig-Holstein sich dies zur Zeit nicht leisten kann, um so besser für das Land“, so Happach-Kasan abschließend. Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: fraktion@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/