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19.10.01 , 16:08 Uhr
B 90/Grüne

Angeliak Birk zur Landeszentrale für Politische Bildung

PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 22 - Landeszentrale für Politische Bildung - Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin Telefax: 0431/988-1501 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mobil: 0172/541 83 53 Angelika Birk: E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de

Nr. 294.01 / 19.10.2001

Die breite Vielfalt der politischen Bildung soll sich im neuen Konzept wieder finden
Wir begrüßen, dass die Landesregierung ein neues Konzept zur Landeszentrale für politi- sche Bildung zur öffentlichen Diskussion stellt. Das Festhalten am alten Konzept, wie es der Antrag der CDU darstellt, lehnen wir ab.
Die vorgeschlagene Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH, wie sie die Arbeitsgruppe im Auftrag des Bildungsministeriums vorschlägt, an der sich eine Vielfalt von Bildungsträgern beteiligen, werden wir auf Herz und Nieren prüfen. Wichtig ist uns, dass die Landeszentrale und die von ihr geförderten Institutionen kein „closed shop“ wird.
Schon jetzt ist glücklicherweise die Vielfalt und Lebendigkeit der politischen Bildung in die- sem Lande weder in Konzeption, noch Finanzierung allein von den nach 1945 in allen Bun- desländern dankenswerterweise von den Alliierten eingerichteten staatsbürgerlichen Lan- desbildungszentralen abhängig.
Ob es um die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung ihrer Schulen oder das Begreifen und Erlernen von Konfliktbewältigung geht, Touristen über den Naturschutz und nachhaltige Küstenpolitik und Konsumverhalten durch Naturschutzverbände aufgeklärt werden, wenn es Frauenbewegung gelungen ist, die Entwicklung eines neuen politischen Verständnisses der Gewalt zwischen den Geschlechtern zu etablieren, dann sind dies Beispiele gelungener poli- tischer Bildung im Alltag.
Nicht nur die bisherigen großen Verbände der Tarifparteien, Kirchen und Parteien, sondern all die in den letzten zwanzig Jahren gewachsenen Bildungsträger zu vernetzen und moder- ne Formen der Weitervermittlung modellhaft zu begründen, das soll die zukünftige Aufgabe der Landeszentrale für politische Bildung sein.
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