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Heiner Garg: Bewährte Arbeit in der Drogenpolitik erhalten
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Christel Happach-Kasan, MdL Stellvertretende Vorsitzende Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 404/2001 Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Kiel, Montag, 26. November 2001 Dr. Heiner Garg, MdLDrogenpolitik/Urinkontrollen Günther Hildebrand, MdLHeiner Garg: Bewährte Arbeit in der Drogenpolitik www.fdp-sh.de erhalten Nach einem heutigen Gespräch mit dem Leiter des Drogenberatungs- und Suchttherapiezentrums Kiel, Volker v. Kajdacsy, sagte der drogenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg:„Es besteht Einigkeit, dass die seit über zwanzig Jahren bewährte Arbeit hier in Kiel durch das Drogenberatungs- und Suchttherapiezentrum ein effektives Mittel der Suchprävention darstellt. Darüber hinaus stellen die regelmäßigen Urinkontrollen ein wichtiges diagnostisches Instrument für die Durchführung weiterer Therapien dar. Gleichzeitig wird hier durch die Kontrollen ein wichtiger Beitrag zur Bewährungshilfe der betroffenen Patienten geleistet, denn sie dienen der langfristigen Stabilisation von ehemaligen Abhängigen.Wenn 80 bis 85% der Teilnehmer nachweislich mit Hilfe des Programms suchmittelfrei bleiben und die kostengünstige Kontrolle durch Gerichte, Staatsanwaltschaften und Bewährungshilfe als zuverlässig anerkannt worden ist, ist es um so unverständlicher, dass für das Haushaltsjahr 2002 keine Mittel mehr zur Verfügung gestellt werden sollen – denn viele der Patienten könnten sich eine Teilnahme an dem Kontrollprogramm gar nicht leisten, selbst wenn sie wollten.Dies kann auch nicht im Sinne des Erhaltes der Trägervielfalt vor Ort sein. Aus diesem Grund hat die FDP-Landtagsfraktion in ihrem Änderungsantrag zum Haushaltsentwurf 2002 die Aufstockung des Haushaltstitels „Bekämpfung des Suchtmittelmissbrauchs“ um 45.000 € beantragt.Ich sehe einen krassen Widerspruch zur erklärten Absicht des Parlaments ,Neue Wege in der Drogenpolitik` beschreiten zu wollen, wenn auf der anderen Seite die seit Jahrzehnten bewährte Arbeit auf dem Spiel steht,“ sagte Garg abschließend.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: fraktion@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/