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07.12.01 , 15:05 Uhr
B 90/Grüne

Irene Fröhlich: Bauwirtschaft stärken - Gebäudepass einführen

Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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Nr. 334.01 / 08.12.2001 Bauwirtschaft stärken – Gebäudepass einführen
Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat am gestrigen Abend ein Experten- forum zum Thema „Gebäudepass“ veranstaltet. Dazu erklärt die innenpolitische Spreche- rin, Irene Fröhlich:
Gesundheits- und Umweltverträglichkeit werden neben den klassischen Qualität- und Ausführungsfragen für Bauherren und Käufer immer wichtiger. Aber gerade diese Merk- male eines Hauses sind für Laien kaum zu erkennen. Abhilfe kann hier ein zertifizierter Gebäudepass schaffen, der die Merkmale übersichtlich darstellt.
Ein Gebäudepass kann also Transparenz über die Qualität für NutzerInnen wie für Ver- käuferInnen schaffen und ist somit auch ein Instrument des Verbraucherschutzes. Gera- de in der momentan schwierigen Zeit für die Bauwirtschaft kann ein solches Instrument auch die Nachfrage stärken.
Die geladenen Experten aus Baugewerbe, Baustoffhandel, Verbraucherschutz und Pla- nern sprachen sich dafür aus, die vorhandenen Instrumente zur Bewertung von Gebäu- den zu einem praxisnahen und transparentem Werkzeug zu bündeln.
Vor der Einführung eines neuen Instrumentes muss das Controlling bestehender Vor- schriften und Gesetze insoweit verbessert werden, dass die Einhaltung gewährleistet ist.
Das dann neu zu schaffende und zuerst auf freiwilliger Basis einzuführende Instrument „Gebäudepass“ darf nicht nur für neu gebaute Einheiten gelten, sondern muss auch auf Altbauten übertragbar sein. Um eine erfolgreiche Markteinführung des neuen Instrumentes sicher zu stellen, muss es unser Ziel sein, eine Nachfrage nicht nur über den Endverbraucher, sondern vor allem über Makler und Kreditinstitute zu hervorzubringen.
Deshalb heißt es im Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/Die Grünen und SPD aus dem vergangenen Jahr: „Die Landesregierung führt spätestens bis Ende 2002 einen Ge- bäudepass ein.“ Danach sind wir also gut in der Zeit und mit der bisher geleisteten Arbeit der Abteilung im Innenministerium hoch zufrieden.
Glücklicherweise hat die rot-grüne Bundestagsmehrheit die Förderung für den Woh- nungsbau, insbesondere für die Altbausanierung und das Programm „Soziale Stadt“. Das ist eine gute Möglichkeit, auch in Schleswig-Holstein den Wohnungsbau qualitativ voran zu bringen.

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