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Christel Happach-Kasan: "Das Aufblähen des Zulassungsapparates ist kein Beitrag für mehr Sicherheit der Verbraucher"
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Christel Happach-Kasan, MdL Stellvertretende Vorsitzende Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 051/2002 Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Kiel, Montag, 4. Februar 2002 Dr. Heiner Garg, MdLGrüne Gentechnik/Genehmigungsverfahren Günther Hildebrand, MdLChristel Happach-Kasan: „Das Aufblähen des www.fdp-sh.de Zulassungsapparates ist kein Beitrag für mehr Sicherheit der Verbraucher“ Zu der Forderung des Landesumweltministers Müller in einem Beitrag in den Lübecker Nachrichten vom 03./04.02. 2002, einen „Gen-TÜV“ einzuführen, erklärte die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:„Gentechnik ist in aller Munde, beim Käse und in der Medizin. Und niemand stört sich daran. Weltweit in den USA, China und Südamerika werden über 50 Mio. Hektar mit gentechnisch veränderten Pflanzen bestellt. Umwelt- schäden sind bis jetzt nicht bekannt geworden“, erklärte Happach-Kasan.„Doch der schleswig-holsteinische Umweltminister läuft gegen Gentechnik Sturm. Er fordert ein zusätzliches schleswig-holsteinisches Genehmigungsverfahren. Nur zu Klarstellung: Bereits heute sind das Umweltbundesamt in Berlin, das Robert-Koch-Institut in Berlin und die Biologische Bundesanstalt in Braunschweig in das Genehmigungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzensorten eingebunden. Dazu kommt zusätzlich das Zulassungsverfahren auf EU-Ebene“, so Happach-Kasan weiter.„Wir haben also jetzt schon in der Gentechnik einen hohen Mindeststandard für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen. Dem schleswig- holsteinischen Umweltminister reicht das aber nicht. Er bezweifelt die Fachkompetenz der beteiligten Institutionen und fordert für Schleswig- Holstein ein zusätzliches Genehmigungsverfahren.„Das Ziel ist dabei aber nicht mehr Sicherheit für die Verbraucher, sondern es wird durch einen aufgeblähtes Verwaltungsverfahren, die Forschung und der Anbau im Rahmen der Grünen Gentechnik so unattraktiv gemacht, dass die beteiligten Firmen davon absehen werden, in Schleswig-Holstein anzubauen. Ein Erfolg für die Ideologie der GRÜNEN, aber ein derber Rückschlag für die Forschung in unserem Land“, so Happach-Kasan abschließend.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/