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Arens: Handbuch des Friesischen - ein Vermächtnis für die nachkommenden Generationen
D E R L A N D T A G SCHLESWIG - HOLSTEIN 32/2002 Kiel, 12. März 2002 Sperrfrist: 15. März 2002, RedebeginnLandtagspräsident Heinz-Werner Arens: Handbuch des Friesischen – ein Vermächtnis für die nachkommenden GenerationenKiel (SHL) – In seinem Grußwort anlässlich der Präsentation des „Handbuch des Friesischen“ der Ferring-Stiftung in Alkersum auf Föhr am 15. März 2002 sagte Landtagspräsident Heinz-Werner Arens unter ande- rem:„Wie bei allen kulturellen oder kulinarischen Genüssen gilt auch für das Friesi- sche, dass sich der Reiz besonders bei einem Besuch vor Ort erschließt. Sprache ist weit mehr als nur ein Mittel zur Verständigung. Die Bewahrung des Friesischen hat dafür gesorgt, dass sich kulturelle Eigenheiten im Brauchtum, Baustil und Erscheinungsbild halten konnten. Dies gilt in besonderem Maße für die Nordfriesischen Inseln, wo wir einer reizvollen Landschaft, gepaart mit einer einzigartigen friesischen Kultur begegnen. Wir sehen, wir fühlen und wir hören, dass die Menschen hier zu Hause sind, sich geborgen fühlen und ihre Traditionen liebevoll pflegen. Gründe genug, immer wieder gern bei Ihnen zu Besuch zu sein.Das Friesen-Gremiums war mit Bundes- und Landtagsabgeordneten im Juli vergangenen Jahres Gast bei der Ferring-Stiftung in Alkersum und hat damals schon auf die Arbeiten an dem ,Handbuch des Friesischen’ hingewiesen. Es ist einerseits ein wissenschaftliches Grundlagenwerk, es sammelt anderer- seits Beiträge, die allen Interessierten des Friesischen einen Überblick über die Geschichte, Literatur, Volkserzählungen und friesischen Mundarten ver- mitteln. Durch den Einbezug des nord-, ost- und westfriesischen Zweiges leistet es einen bedeutenden Beitrag für den Erhalt des Friesischen als eigen- ständige Sprache. Und nicht zuletzt schafft es ein wertvolles Vermächtnis für die nachkommenden Generationen. Ich bin zuversichtlich, dass die Friesen und ihre Sprache sich behaupten werden. Wer sie kennt, ihre Beharrlichkeit bis hin zur Dickköpfigkeit, ihr stetes Engagement und ihre ausgeprägte Iden- 2tität, wird optimistisch sein, dass das, was über 14 Jahrhunderte gewachsen ist, auch zukünftig Bestand haben wird.“Herausgeber: Pressestelle des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel, Postf. 7121, 24171 Kiel, Tel.: (0431) 988- Durchwahl -1163, -1121, -1120, -1117, -1116, Fax: (0431) 988-1119 V.i.S.d.P.: Dr. Joachim Köhler, Annette Wiese-Krukowska, E-Mail: Joachim.Koehler@landtag.ltsh.de Internet: www.sh-landtag.de – Presseinformationen per E-Mail abonnieren unter www.parlanet.de/presseticker