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Ekkehard Klug: Fusion der Uniklinika ist ein "Experiment mit unge wissem Ergebnis"
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Christel Happach-Kasan, MdL Stellvertretende Vorsitzende Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 145/2002 Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Kiel, 30. April 2002 Dr. Heiner Garg, MdLFusion der Universitätsklinika in Kiel und Lübeck Günther Hildebrand, MdLEkkehard Klug: Fusion der Uniklinika ist ein www.fdp-sh.de „Experiment mit ungewissem Ergebnis“ Als ein „Experiment mit ungewissem Ergebnis“ hat der hochschulschul- politische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug, die geplante Fusion der Kieler und Lübecker Hochschulmedizin bezeichnet. Zu dem heute von der Landesregierung vorgelegten Gesetzentwurf erklärte der FDP-Politiker:„Berechtigte Zweifel richten sich vor allem gegen zwei Grundpfeiler des Regierungsvorhabens:1. Ob das Neben- und Miteinander zwischen einem fusionierten Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und den Medizinischen Fakultäten in Kiel und Lübecker funktionsfähig sein wird, muss sich erst in der Praxis erweisen.2. Ob die Fusion zu den erhofften Einsparungen führen wird - der vom Land eingeschaltete Unternehmensberater beziffert die Synergie- und Effizienzpotentiale auf bis zu 20 Millionen Euro - , erscheint sehr zweifelhaft“.Eine schwere Hypothek für das fusionierte Universitätsklinikum besteht nach Ansicht Klugs auch darin, dass die Uniklinika den „millionenschweren Aufwand für die Durchführung der Fusion“ - insbesondere die dabei anfallenden Honorare für den Unternehmensberater - aus den eigenen, ohnehin massiv gekürzten Landeszuschüssen finanzieren müssten. Dies werde eventuell erreichbare Einsparungen in der Startphase des Projektes erheblich vermindern, wenn nicht sogar völlig zunichte machen.„Es steht in den Sternen, ob die bis 2005 prognostizierten steigenden Defizite der Uniklinika - im Jahre 2005 rund 21 Millionen Euro - durch den heute vorgestellten Gesetzentwurf tatsächlich vermieden werden können“, erklärte Klug abschließend.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/