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16.05.02 , 15:45 Uhr
B 90/Grüne

Angelika Birk zur Qualitätssicherung an Schulen

Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 20 – Qualitätssicherung an Schulen - Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin Telefax: 0431/988-1501 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mobil: 0172/541 83 53 Angelika Birk: E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de

Nr. 127.02 / 16.05.2002


Schleswig-Holstein hat schon vor PISA mit der Verbesserung der Unterrichtsqualität begonnen
Leistungsfähigkeit und Solidarität beides brauchen wir an unseren Schulen. Zu Beidem haben Landtag und Regierung auf der Grundlage rot-grüner Anträge in den letzten Jah- ren weitreichende Reformschnitte eingeleitet und wir werden diesen Prozess, wenn wir die PISA Ergebnisse noch genauer diskutiert haben, weiterhin fortsetzen.
Schleswig-Holstein hat schon vor Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse, nämlich seit Beginn der rot-grünen Regierungsarbeit strukturelle Qualitätszusicherung begonnen: Mehr Schulautonomie, mehr Selbststeuerung der Schulen, mehr Kommunikation zwi- schen Schulen, um voneinander zu lernen, Netzwerkbildung, damit gute Modelle im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen.
Revision der Lehrpläne, um Schlüsselqualifikationen und das selbstständige Problemlö- sen der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Genau die Schulreform, die die PISA- Ergebnisse nahe legen, wurde in den letzten Jahren gegen den erbitterten Widerstand der Opposition mit breiter pädagogischer Beteiligung seitens der Landesregierung umge- setzt.
Gerade Schleswig-Holstein hat sich bei Modellversuchen bundesweit profiliert. Derzeit sind 90 Schulen an Bund-Länder finanzierten Modellversuchen beteiligt. Ebenso sind bei weiteren Qualitätssicherungsprogrammen an Schulen – beispielsweise bei der internati- onalen Untersuchung zu Grundschullesefähigkeit mit dem schönen Namen IGLU - ist Schleswig-Holstein federführend in der Koordination. Das sind gute Nachrichten! Unser Dank gilt hier ausdrücklich den Pädagoginnen und Pädagogen, die sich mit viel Engagement an dem Reformprozess beteiligen.
Für die Zukunft wünschen wir uns noch mehr sichtbare und systematische Zusammen- arbeit zwischen Schulen und unseren landeseigenen Hochschulen bei der Qualitätsent- wicklung der Schulen. Hierzu sollte die anstehende Neustrukturierung des Institut für Praxis und Theorie der Schule (IPTS) Anreize geben.

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