Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

24.07.02 , 15:56 Uhr
B 90/Grüne

Karl-Martin Hentschel zu Windenergie

Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Telefax: 0431/988-1501 Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de
Windenergieträume werden Nr. 180.02 / 24.07.2002 wahr!
Zur Pressemitteilung von Dr. Trutz Graf Kerssenbrock zum Thema Windenergieträume sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Karl- Martin Hentschel:
Die ständigen Behauptungen von Graf Kerssenbrock, dass Windenergie subventioniert wird, kommen der Wahrheit auch durch ständiges Wiederholen nicht näher.
Tatsache ist, dass – bei einer Vollkostenkalkulation – Windenergie bereits heute Strom zu Preisen liefert, die unterhalb der Strompreise von Atom- und Kohlekraftwerken liegen.
Alle Parteien, selbst die von Herrn Kerssenbrock, setzen sich mittlerweile dafür ein, dass in den nächsten 50 Jahren der Umstieg auf eine weitgehend CO2-freie Energiepro- duktion geschafft werden muss.
Wenn Deutschland heute Weltmeister bei dieser Zukunftstechnologie ist, schafft das nicht nur Arbeitsplätze, sondern zugleich Export-Chancen der deutschen Wirtschaft für die Zukunft.
Die Pläne von Ministerin Franzen, Windenergieanlagen von über 100 Meter Höhe zu zu- lassen, werden von der Landtagsfraktion der Grünen unterstützt. Die Vorteile dieser An- lagen liegen auf der Hand: die Anlagenzahl reduziert sich, und zugleich wird das Er- scheinungsbild der Anlagen durch die erheblich langsamer drehenden Rotoren ruhiger. Die neuen Anlagen in einer Größenordnung von 2 Megawatt und mehr erfordern aller- dings Höhen von über 100 Meter.
Beim Repowering gehen wir davon aus, dass in der Regel drei bis fünf Anlagen durch ei- ne Neuanlage ersetzt werden, und damit eine Steigerung der Leistung auf das dreifache erreicht wird. Das steigert nicht nur den Anteil der regenerativen Energien, sondern ist auch gut für das Landschaftsbild.
Dazu kommt, dass ein Festhalten an der 100 Meter-Grenze zugleich ein Stopp der tech- nischen Entwicklung in Schleswig-Holstein bedeuten würde.
***

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen