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13.09.02 , 15:42 Uhr
SPD

Helmut Plüschau zu TOP 29: Olympiabewerbung 2012

Sozialdemokratischer Informationsbrief
Kiel, 13.09.2002 Landtag Es gilt das gesprochene Wort! Sperrfrist: Redebeginn aktuell TOP 29 – Olympiabewerbung 2012


Helmut Plüschau:

SPD-Fraktion steht zum Landessportverband

Dem Antrag der CDU ging die Kleine Anfrage voraus. Daraus war die Haltung der Landesregierung angesichts der schwierigen Haushaltslage schon klar e rsichtlich. Das Parlament soll nun dem Antrag nach die Landesregierung – den Sport- und Innenmi- nister – bewegen, seinen Haushaltsansatz 2002 umzuschichten. Verehrte Frau Eisen- berg, das ist zu durchsichtig und mit uns nicht zu bewerkstelligen. Sicherlich hätten wir auch gern noch ein Sahnehäubchen auf die schon eindrucksvollen Bewerbungskon- zepte gegeben, aber wo wollen und sollen wir oder der Minister etwas abknapsen? Bei der Polizei? Der Feuerwehr? Katastrophenschutz etc?

Die Koalitionsfraktionen haben mit dem ersten Olympiaantrag den Anstoß gegeben. Wir stehen voll hinter den beiden Bewerbungen für die Segelwettbewe rbe. Auch der LSV hat in uns einen verlässlichen Partner.

Vorerst sollten wir im zuständigen Innen- und Rechtsausschuss mit beiden Bewerbern die Landesmaßnahmen koordinieren. Wir schlagen vor, auch den Wirtschaftsaus- schuss einzubinden, weil große ökonomische und Verkehrsstrukturbelange berührt werden. Wenn man Geld ausgeben will, muss auch klar sein wofür und ob es klug a n- gelegt ist.



Schleswig- Holstein

Herausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/13 07 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de SPD -2-



Die eindrucksvollen Bewerbungsvorstellungen der Städte Hamburg, Kiel und Lübeck im Innen- und Rechtsausschuss haben gezeigt, dass hier eine gute Vorbereitungsar- beit geleistet wurde, über die das NOK (Nationales Olympisches Komitee) dann im Ap- ril 2003 entscheiden muss. Fällt die Entscheidung im NOK für Kiel oder Lübeck und im 2. Gang auch für Hamburg aus, ist es für uns selbstverständlich, über die konkrete La- ge zu einer Landesunterstützung aus den Vorschlägen der Planungsgruppe zu bera- ten und zu beschließen.

Dass wir als Segelstandort Spitze sind, muss nicht von uns getopt werden. Die Ham- burger Bewerbung noch „anzureichern“ wäre vermessen. Gewinnt Hamburg, sind wir gefordert und wollen, nein sind wir voll dabei.

Und nun noch einige Klarstellungen zum LSV: Wir werden trotz der Haushaltsenge al- les unternehmen, dass es nicht zur Kürzung der Förderungsmittel in 2003 kommt. LSV-Präsident Wienholtz hat Recht, die Reduzierung wäre angesichts der Bewerbun- gen ein falsches Signal. Das hat unser Sprecher im Ausschuss, Klaus-Peter Puls, schon angekündigt, und die Fraktion wird nun folgen.

Wir bitten um Überweisung des Antrages in den Innen- und Rechtsausschuss und den Wirtschaftsausschuss.

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