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Klaus-Peter Puls: Kampfhund-Kontrolle verschärfen!
Sozialdemokratischer Informationsbrief Kiel, 17.09.2002, Nr.: 122/2002Klaus-Peter Puls:Kampfhund-Kontrolle verschärfen!Zur heutigen Pitbull-Attacke in Klausdorf bei Kiel erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Klaus-Peter Puls:Der Vorfall bestätigt die konsequente Haltung der Landesregierung und der SPD- Landtagsfraktion: Wir halten fest an der im Jahre 2000 vom Innenminister verkündeten schleswig-holsteinischen Gefahrhundeverordnung. Sollte das Bundesverwaltungsge- richt dafür ein Gesetz verlangen, werden wir aus der Verordnung ein Gesetz machen. Verschärfte Kontrollen für gefährliche Hunde und verschärfte Sanktionen für gefährli- che Hundehalter sind für uns unverzichtbar. Darüber hinaus werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass möglichst auf Bundesebene endlich die Voraussetzungen für ei- ne obligatorische Hundehaftpflichtversicherung geschaffen werden.Das FDP-Ansinnen, die Kieler Verordnung „zu kippen“ und damit in Schleswig-Holstein die alte zahnlose Hundeverordnung von 1993 wieder in Kraft zu setzen, weisen wir zu- rück. Wer Fotos oder Filmaufnahmen von verstümmelten Gesichtern und zerfleischten Kindern gesehen hat, handelt unverantwortlich, wenn er allen Ernstes eine Schutzver- ordnung wieder außer Kraft setzen will, nur weil es in Fragen der Anwendung und des Vollzugs noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt oder weil wissenschaftlicher Streit ü- ber die Einordnung der einen oder anderen Hunderasse im Elfenbeinturm auch der Kieler Universität gepflegt und kultiviert wird. (SIB) Schleswig- HolsteinHerausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/13 07 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de SPD