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27.09.02 , 09:16 Uhr
Landtag

Landtagspräsident Heinz-Werner Arens: " Professioneller Katastrophenschutz ist lebensnotwendig"

D E R L A N D T A G SCHLESWIG - HOLSTEIN 128/2002 Kiel, 27. September 2002



Landtagspräsident Heinz-Werner Arens: „Professioneller Katastrophenschutz ist lebensnotwendig“
Kiel (SHL) – Am heutigen Freitag wird um 15:00 Uhr in Kiel- Raisdorf (Henri-Dunant-Str.12) ein neues Katastrophen- schutz-Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) einge- weiht. Landtagspräsident Heinz-Werner Arens sagte in sei- nem Grußwort unter anderem:
„Viele haben ihren Teil dazu getan, diesen Neubau durch finanzielle und durch tatkräftige Hilfe möglich zu machen. Zur Finanzierung haben neben dem Land Schleswig-Holstein auch viele Orts- und Kreisverbän- de des DRK beigetragen. Ihnen allen gilt heute unser Dank! Sie haben daran mitgewirkt, dem Hilfszug zu einem angemessenen und notwendig modernen Standort zu verhelfen.
Die Bedeutung eines wirkungsvollen Katastrophenschutzes gerät in guten Zeiten leicht aus dem Blickfeld. Aber in diesen Wochen, in denen Deutschland von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht wurde, können wir ermessen, wie wichtig es ist, für solche Zeiten Vorsorge zu treffen. Katastrophenschutz ist im wahrsten Sinne des Wortes lebens- notwendig. Damit erfolgreich geholfen werden kann, braucht man ne- ben modernen Gebäuden und Geräten aber vor allem eins - nämlich Menschen, die ihre Zeit und ihre Kraft investieren, um anderen zu hel- fen. Die Geschichte des DRK zeigt, dass es weltweit immer wieder ge- lungen ist, Menschen für dieses Engagement zu gewinnen. Sie ist inso- fern auch eine Erfolgsgeschichte des freiwilligen Engagements. 2

„Helfen, ohne zu fragen wem!“, das war das Motto des Gründers Henri Dunant, der 1901 den ersten Friedensnobelpreis für sein Lebenswerk verliehen bekam. Und den ichbezogenen Zeitgenossen, die es ja auch heutzutage noch vielerorts gibt, hielt Dunant seinerzeit entgegen: „Un- ser Mitgefühl und unser Mitleid sind nie verschwendet, außer man hat es nur mit sich selbst.“
Das DRK hat sich der tätigen Nächstenliebe ohne Ansehen der Person verschrieben. Davon profitieren wir letztlich alle, weil unsere Zivilgesell- schaft dadurch gestärkt wird. Seit fast 40 Jahren leistet der Hilfszug mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern ganze Arbeit, um Katastrophen- opfern schnell und professionell zu helfen. Sie haben dabei viel menschliches Leid gesehen und sicher so manche Träne getrocknet.
Heute ist ein guter Anlass, allen freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren uneigennützigen Einsatz zu danken! Zweifellos wünscht sich kei- ner von uns, dass viele Katastropheneinsätze notwendig werden. Und sicherlich könnten wir auch einiges dazu beitragen, dass es gar nicht erst zu einer Katastrophe kommt. Zugleich wissen wir aber, dass mit vielen Großtechnologien das Risiko für das Eintreten von Katastrophen objektiv gestiegen ist. Für diese Fälle ist es jedenfalls gut zu wissen, dass es nicht zuletzt den Hilfszug des DRK gibt, der ganz gewiss vielen Anforderungen gewachsen ist.“


Herausgeber: Pressestelle des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel, Postf. 7121, 24171 Kiel, Tel.: (0431) 988- Durchwahl -1163, -1121, -1120, -1117, -1116, Fax: (0431) 988-1119 V.i.S.d.P.: Dr. Joachim Köhler, Annette Wiese-Krukowska, E-Mail: Joachim.Koehler@landtag.ltsh.de Internet: www.sh-landtag.de – Presseinformationen per E-Mail abonnieren unter www.parlanet.de/presseticker

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