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Rolf Fischer: Nach dem Schock kommt der Kampf
Herausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus • Postfach 7121 • 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305 • Fax: 0431/988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de Kiel, 24.10.2002, Nr.: 140/2002Rolf Fischer:Nach dem Schock kommt der KampfNach Gesprächen mit dem Betriebsratsvorsitzenden der Heidelberger Druck- maschinen AG in Kiel, Gerd Nickel, am heutigen Morgen erklären der SPD- Landtagsabgeordnete für Kiel-Nord, Rolf Fischer, und der Vorsitzende der Kie- ler SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Jürgen Müller:„Wir werden aktiv alle Aktionen der Belegschaft zum Erhalt des Standortes Suchsdorf unterstützen. Der Betriebsrat hat unsere ganze Solidarität, und wir fordern Stadt und Land auf, alle Möglichkeiten zur Schadensbegrenzung auszu- loten. Wir fordern insbesondere die Unternehmensleitung auf, ihrer Verantwor- tung gerecht zu werden und alle Konsequenzen für die Belegschaft und für die Zulieferbetriebe offen zu legen: Welche zuverlässigen Zusagen für den Stand- orterhalt und die restlichen Arbeitsplätze bei Heidelberg gibt es? Welche weite- ren Betriebe sind wie betroffen? Wie viele Arbeitsplätze werden wo verloren gehen? Da einige Zulieferbetriebe in der Region liegen, sind wir sicher, dass die Zahl 770 noch nicht die letzte ist.Wir sorgen uns deshalb um den Kieler Norden! Um einige herausragende und nach wie vor aktuelle Beispiele zu nennen: Nach Caterpillar (Abbau voraus- sichtlich ca. 200 Stellen) Rheinmetall-Landsysteme (ca. 300 Stellen), Com- Direkt-Bank (ca. 300 Stellen), jetzt Heidelberg (mindestens 770 Stellen) und Stellenabbau in anderen Werken sieht es für die Industrieregion Kiel-Nord schlecht aus. Eine Verlegung Heidelbergs aus Suchsdorf an einen anderen Kie- 2ler Standort mit evtl. Leerstand oder Verkauf des Geländes als Konsequenz se- hen wir deshalb sehr kritisch.Wir werden in den nächsten Tagen ein Treffen mit dem Heidelberger Betriebs- rat durchführen und die weiteren Schritte besprechen. Wir werden zudem eine Betriebsrätekonferenz für den Kieler Norden einberufen, die sich mit der Zu- kunft der Industrieregion Kiel-Nord beschäftigen wird. Dabei wird es auch um weitere Schritte zum Erhalt der Arbeitsplätze gehen.“ (SIB )