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08.11.02 , 13:33 Uhr
B 90/Grüne

Irene Fröhlich zur Großen Anfrage Baukultur

= RESSEDIENST P Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Telefax: 0431/988-1501 Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de Antwort mit hohem Nutzwert! Nr. 264.02 / 08.11.2002
Zur Antwort auf die Große Anfrage der SPD zur Baukultur erklärt die baupolitische Spre- cherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Irene Fröhlich:
Es wird nur allzu leicht vergessen, dass schon das Baugesetzbuch im § 136 Abs.4 for- dert, kulturelle Standards und Gegebenheiten bei städtebaulichen Sanierungen zu be- achten, zu entwickeln und zu verbessern. Insofern trägt die Große Anfrage der SPD dazu bei, dies ins Bewusstsein zu rufen.
Wir wollen die Anfrage vor allem daraufhin prüfen, welche Aktivitäten notwendig sind, um das Bauen und Wohnen in Schleswig-Holstein so zu entwickeln, dass alle daran Beteilig- ten Nutzen davon haben. Dabei setzen wir vor allem auf wärmetechnische Verbesserun- gen, die nicht nur für die BewohnerInnen und ihre Haushalte sondern auch für das Klima von Vorteil sind. Und auch die Bauwirtschaft kann davon profitieren.
Wir wünschen wir auch eine breite Akzeptanz des Instrumentes „Gebäudepass“, ein In- strument „zur Kennzeichnung guter Bauqualität und Förderung ökologischer Orientierun- gen im Bauwesen“. Von einer Verbreitung dieses individuellen Qualitätssiegels einzelner Gebäude könnten weitere Impulse für die Bauwirtschaft aber auch eine größere Transpa- renz und Sicherheit für die Wohnungswirtschaft ausgehen.
Besonders freut uns, dass die Beantwortung der Großen Anfrage grüne Anteile deutlich macht, z.B. die Einrichtung der Fachkommission „Frauen Planen Wohnen“ und die Stan- dardsetzung im öffentlich geförderten Mietwohnungsbau des Niedrig-Energie-Hauses, das immer noch die Vorgaben der bundesweiten Verordnung unterschreitet. Beides durch die heutige Abgeordnete und frühere Ministerin Angelika Birk initiiert. Auch der grüne Umweltminister Klaus Müller hat in seinem Bereich Pilotprojekte unter der Über- schrift Ökotechnik und Ökowirtschaft auf den Weg gebracht. Sie orientieren sich an den Vorgaben der Konferenz von Rio bzw. ihren Nachfolgerinnen und sollen den Nachweis erbringen, dass ökologisches Bauen und nachhaltiger Gewerbebau sich rechnen.
Alles in allem eine ausgezeichnete Antwort auf die Anfrage mit hohem Nutzwert!
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