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29.11.02 , 12:12 Uhr
FDP

Christel Happach-Kasan: Beim Umweltranking sollte der Beste gewinnen - In Schleswig-Holstein ist das nur bedingt gewährleistet"

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein



Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Christel Happach-Kasan, MdL Stellvertretende Vorsitzende Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 350/2002 Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Kiel, Freitag 29. November 2002 Dr. Heiner Garg, MdL
Umweltpolitik/Umweltranking 2002 Günther Hildebrand, MdL


Christel Happach-Kasan: Beim Umweltranking sollte



www.fdp-sh.de der Beste gewinnen – In Schleswig-Holstein ist das nur bedingt gewährleistet“ Zur heutigen Preisverleihung an den Sieger des Umweltrankings 2002 durch Umweltminister Müller, erklärte die umweltpolitische Sprecherin der FDP- Landtagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:
„Wir gratulieren dem Kreis Plön zum diesjährigen Erfolg beim Umweltranking. Dieser Erfolg relativiert sich leider erneut durch das Beharren des Umweltministers auf einer Vielzahl von ungeeigneten Kriterien, nach denen das Ranking entschieden wird. Bei einem Wettbewerb soll der Beste gewinnen. Das ist bisher nicht gewährleistet. Daher bleibt fraglich, ob der Einsatz der Finanzmittel gerechtfertigt war“, sagte Happach-Kasan.
„Auch wenn beim jetzigen Umweltranking ein Teil unserer Kritikpunkte aufgenommen wurde, z. B. Neuwaldbildung, andere Schwachpunkte sind geblieben. Die Heranziehung des Flächenverbrauchs für Siedlung und Verkehr als Negativkriterium ohne gleichzeitige Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung ist unsinnig. Umweltbildungsprojekte werden nur berücksichtigt, wenn sie von Bingo-Lotto gefördert wurden, warum nicht auch andere? Beim Thema Biologische Vielfalt werden nur die ausgewiesenen Naturschutzgebiete berücksichtigt und nicht Gebiete nach der Flora-Fauna- Habitat-Richtlinie (FFH-Gebiete). Gerade FFH-Gebiete sind als objektiver Nachweis für die Entwicklung biologischer Vielfalt beispielhaft“, so Happach- Kasan weiter.
„Zu guter Letzt scheint der Umweltminister auch eine völlig andere Wahrnehmung als die Landkreise zu haben, was ihre Einbindung in die Erstellung des Katalogs von Indikatoren angeht. Müller behauptet, dass die Landkreise sich konstruktiv an der Kriterienerstellung einbringen konnten und deren Vorstellungen berücksichtigt wurden. Die Landkreise sehen dies anders. Nach ihrer Darstellung haben sie sich aus der Zusammenarbeit zurückgezogen, weil ihre Beiträge zur Kriterienerstellung nicht gehört wurden, sondern sie von den Kriterien des Umweltministeriums nur in Kenntnis gesetzt wurden“, so Happach-Kasan abschließend. Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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