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Angelika Birk zum Kindergesundheitsbericht
Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 12– Kindergesundheitsbericht Düsternbrooker Weg 70 24105 KielDazu sagt die gesundheitspolitische Sprecherin Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Telefax: 0431/988-1501 Angelika Birk: Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de Nr. 015.03 / 22.01.2003Sind Kinder in Schleswig-Holstein heute gesünder als Mitte der neunziger Jahre?Ist es allen für die Gesundheit dafür Verantwortlichen gelungen, die Lebensbedingungen im Land für Kinder zu verbessern ? Gibt es in einzelnen Bereichen Hinweise auf eine Verschlechterung der Kindergesundheit und wenn ja, was ist dagegen zu tun? Wie sieht die Versorgung mit Arztpraxen, Kliniken und psychotherapeutischen und psychiatrischen Hilfen für Kinder aus und wie weit sind die landesweiten und regionalen Präventions- netzwerke fortgeschritten?Wer dass wissen will, muss den sehr informativen wissenschaftlichen Kindergesund- heitsbericht der Landesregierung von 1997 fortschreiben und dies ist an der Zeit. Der vorliegende CDU-Antrag hierzu reicht allerdings nicht aus, wir haben weitergehende Vor- stellungen und hoffen nach baldiger Diskussion im Fachausschuss einen fraktionsüber- greifenden neuen Antrag zu verabschieden.Gesundheitsberichte über eine ganze Population sind immer nur statistische Moment- aufnahmen. Zum Analyseinstrument über gesundheitliche Entwicklungen und das Einhal- ten gesundheitspolitischer Zielvereinbarungen werden sie erst, wenn sie regelmäßig zu bestimmten gleichbleibenden Fragestellungen fortgeschrieben werden. So wissen wir beispielsweise, dass Säuglingssterblichkeit und Zahnerkrankungen bei Kindern sich nicht nur dank neuer medizinischer Techniken, sondern vor allem auch dank flächendecken- der gemeinsam von vielen Akteuren verabredeten und kontinuierlich durchgetragenen Präventionsmaßnahmen erheblich verbessert haben. Während die Gefahren durch die klassischen Kinderkrankheiten auf diese Weise ab- nehmen, beeinträchtigen chemische Umweltverschmutzung, Autoverkehr, Fehlernäh- rung, Bewegungsmangel, neue Formen von Suchtkrankheiten und Allergien – sowie, die wahrscheinlich in ihrer Gefahr sehr unterschätzten elektromagnetischen Wellen - die Ge- sundheit unserer Kinder.Zu diesen Themen möchten wir neue Fragestellungen, mit denen Spotlights auf den bis- herigen landesweiten Kenntnisstand hierzu geworfen werden können, in die Landesge- sundheitsberichterstattung aufnehmen. ***