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Heiner Garg zur Landesbankenfusion: Warum so spät?
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 035/2003 Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Kiel, Dienstag, 4. Februar 2003 Günther Hildebrand, MdLFinanzpolitik/Fusion der Landesbanken Veronika Kolb, MdLHeiner Garg zur Landesbankenfusion: Warum so www.fdp-sh.de spät? Zur heutigen Unterzeichnung des Staatsvertrages über die Fusion er Landesbanken Kiel und Hamburg sagte der stellvertretende Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg:„Seit über zehn Jahren fordert die FDP in Schleswig-Holstein die Umwandlung der Landesbank in eine Aktiengesellschaft. Eigentlich müssten wir uns freuen, dass die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig- Holstein die Fusion der beiden Kreditinstitute zum Anlass nehmen, diesen Schritt endlich zu vollziehen. Das Schlimme daran ist, dass fast der gesamte Vorteil verloren gegangen ist, den das Land daraus hätte ziehen können, weil die Umwandlung so spät kommt.Die Krise im Bankensektor ist für jedermann sichtbar. Wenn die Landesregierung in der Zukunft versucht, ihre Anteile zu verkaufen, wird sie dafür einen sehr schlechten Preis erzielen. Hinzu kommt, dass die Westdeutsche Landesbank, der wir 1993 40% der Landesbank Kiel für einen Spottpreis verkauft haben, einen Großteil des Wertzuwachses bei einem Verkauf ihrer Anteile realisieren wird—dieses Geld ist für Schleswig-Holstein verloren“, stellte Garg heute in Kiel fest.„So sehr ich die neue Rechtsform der fusionierten Bank begrüße, so entsetzt bin ich darüber, dass die Land erneut ein Chance verspielt hat, seinen Besitz so an den Markt zu bringen, dass für Schleswig-Holstein ein optimaler Erlös erzielt wird.Die Liste der verpassten Chancen ist lang: Landesbank, Provinzial, LEG. Claus Möller hat in den Jahren seiner Amtszeit hohe dreistelligen Millionen- beträge verschenkt, die dem Land und seinem Nachfolger nun nicht mehr zur Verfügung stehen. Getreu dem Motto, „Nach mir die Sintflut“, hat Claus Möller auch noch das letzte Baumaterial verkauft, dass seinen Kabinettskollegen und der Ministerpräsidentin zum Deichbau gegen die Schuldenflut zur Verfügung gestanden hätte.“Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/