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Ursula Sassen: Ein teurer Kompromiss
Nr. 172/03 15. April 2003 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PARLAMENTARISCHER GESCHÄFTSFÜHRER Heinz Maurus Landeshaus, 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deUmweltpolitik Ursula Sassen: Ein teurer Kompromiss Die neue Regelung zum Strandparken in St. Peter-Ording berücksichtigt zwar die von der letzten Einwohnerversammlung geforderte Gleichbehandlung der Strände und Ortsteile, fordert jedoch einen hohen Preis.Mit der Erhöhung der Abgabe für das Strandparken an die NationalparkService GmbH auf € 1,30 statt bisher 51 Cent je Standpark-Auto wird die Schmerzgrenze überschritten.Wenn sich der Umweltminister von höheren Parkgebühren eine besucherlenkende Wirkung verspricht, straft er damit gerade den Personenkreis, der auf strandnahe Parkplätze angewiesen ist. „Ich habe Zweifel, ob die Gemeinde diese Erhöhung in vollem Umfang an die Gäste weitergeben kann, ohne diese zu vergraulen. Die Öffnung des Zeitfensters darf wegen überhöhter Parkgebühr nicht zum Bumerang werden,“ so Ursula Sassen.Die CDU-Landtagsabgeordnete begrüßt es, dass der Minister von seinem erneuten Vorstoß, die jetzige Strandparkregelung als Paketlösung mit einem interfraktionellen Antrag zur Ernennung des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer als Weltnaturerbe zur Mai-Landtagssitzung zu verbinden, abgewichen ist.„Dieses Geschäft ist mit mir nicht zu machen. Wir brauchen in St. Peter-Ording eine saubere Lösung des Problems und eine sachliche Diskussion zum Weltnaturerbe, um Akzeptanz bei der Bevölkerung zu finden und nicht an politischer Glaubwürdigkeit zu verlieren,“ so Ursula Sassen abschließend.