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08.05.03 , 17:43 Uhr
FDP

Christel Aschmoneit-Lücke: "Osterferien sofort wieder einführen!"

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein



Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 136/2003 Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Donnerstag, 8. Mai 2003 Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Sperrfrist: Redebeginn Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Es gilt das gesprochene Wort! Günther Hildebrand, MdL
Ferienplanung/Osterferien wieder einführen Veronika Kolb, MdL


Christel Aschmoneit-Lücke: „Osterferien sofort



www.fdp-sh.de wieder einführen!“ In ihrem Beitrag zu TOP 22 (Osterferien wieder einführen) sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Christel Aschmoneit-Lücke:
„Die Verlegung der Osterferien in Schleswig-Holstein in den März war ein glatter Flop. Wie gestern schon die Kollegin Heinold in einem anderen Zusammenhang den Präsidenten der IHK zu Kiel zitierte: „Fehler einzugestehen und sie zurückzunehmen ist eine Stärke, keine Schwäche.“ Wir werden also dem Antrag der CDU zur Rückgängigmachung dieser Entscheidung zustimmen.
Lassen Sie mich kurz ausführen, wo die Nachteile der derzeitigen Regelung im einzelnen liegen:
1. Ein schulisches Argument: Das im Februar beginnende Schuljahr wird viel zu früh unterbrochen, um in eine kontinuierliche Arbeit einzusteigen. 2. Die Familien sind zusätzlich belastet, weil die Kinder in der schlechten Jahreszeit und das ist der März in Schleswig-Holstein leider - zu Hause, das heißt im Hause sitzen und nicht so recht wissen, was sie mit sich anfangen sollen. Nicht alle Familien, liebe Kolleginnen und Kollegen, längst nicht alle Familien können mit ihren Kindern in diesen Ferien verreisen. 3. Die Kinder selbst finden diesen Zustand natürlich auch nicht besonders erheiternd. 4. Und die Wirtschaft, genauer gesagt die Tourismuswirtschaft in Schleswig-Holstein leidet erheblich unter dieser Neuregelung.
Für die Hotel- und Gastronomiebetriebe in Schleswig-Holstein beginnt die Saison traditionell zu Ostern. Das Ostergeschäft ist aufgrund der Vorverlegung der Ferien zusammengebrochen. Die Märzferien ersetzen das nicht.

Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/ Zum einen ist das Wetter in Schleswig-Holstein generell um diese Zeit schlechter, lädt also weniger zu Ausflügen im Land ein. Zum anderen ist die zu überbrückende Zeitspanne zwischen März und der Sommersaison aus betriebswirtschaftlicher Sicht einfach zu lang.
Die Tourismusbetriebe, die Gastronomie, die Hotels müssten, um den Saisonbeginn auf die Märzferien vorzuverlegen, schon zu diesem Zeitpunkt die zusätzlichen Saisonarbeitskräfte einstellen, die sie dann über eine lange Durststrecke—nur unterbrochen durch Pfingsten—halten müssten. Wirtschaftlich ist dies eine erhebliche Belastung.
Wer von den Ferien im März vermutlich allein profitiert, sind die Ski-Ferienorte, und davon haben wir bekanntlich in Schleswig-Holstein nicht so viele! Bei allem Respekt vor dem Bungsberg – aber wer fährt schon zum Skilaufen extra von Außerhalb zum höchsten „Berg“ in Schleswig-Holstein.
Aus der Sicht unseres Landes ist es also nur sinnvoll, die Osterferien wieder aufleben zu lassen. Diese Entscheidung sollte heute getroffen werden, damit sie möglichst bald auch in den Kalenderdrucken berücksichtigt werden kann.“



Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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