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Sylvia Eisenberg: Wieder Chaos im Bildungsministerium
Nr. 212/03 15. Mai 2003 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PARLAMENTARISCHER GESCHÄFTSFÜHRER Heinz Maurus Landeshaus, 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deBildungspolitik Sylvia Eisenberg: Wieder Chaos im Bildungsministerium „Und wieder einmal stehen wir vor zwei unterschiedlichen Aussagen aus dem Bildungsministerium,“ stellte die bildungspolitische Sprecherin der CDU- Landtagsfraktion, Sylvia Eisenberg, im Hinblick auf die Antwort des Bildungsministerium auf ihre Kleine Anfrage „Geplanter Legasthenie-Erlass“ fest.Aus der Antwort gehe unmissverständlich hervor, dass keine Neufassung des seit 1985 bestehenden Legasthenie-Erlasses geplant sei. „Diese Antwort erstaunt mich, denn noch im April diesen Jahres war von Seiten des Sprechers des Bildungsministeriums, Jens Oldenburg, zu hören, das in Abstimmung mit anderen Bundesländern ein neuer Erlass zur Förderung von Schülern mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten erarbeitet werden soll (siehe Lübecker Nachrichten vom 01.04.2003).“ Bei der geplanten Änderung solle laut Oldenburg unter anderem auf das alte Verfahren eines Intelligenztestes verzichtet werden, der nach Auffassung von Sylvia Eisenberg zur Diagnose echter Legasthenie führe. Diese Aussage des Bildungsministeriums habe zu großer Empörung und Verunsicherung aller Betroffenen, insbesondere des Legasthenie-Verbandes und der Lega-Liga, die sogar eine Unterschriftenaktion gegen diese Neufassung ins Leben gerufen habe, geführt. „Wenn tatsächlich ein neuer Erlass in Vorbereitung ist,“ wie aus der Kleinen Anfrage zu entnehmen ist, hätte man den betroffenen Verbänden und Eltern die Aufregung ersparen sollen,“ so Sylvia Eisenberg abschließend.