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Monika Heinold zur Mai-Steuerschätzung
Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Telefax: 0431/988-1501 Mobil: 0172/541 83 53 Jetzt müssen alle E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de an einem Strang ziehen! Nr. 123.03 / 19.05.2003Zu Ergebnissen der Mai-Steuerschätzung erklärt die Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:Es hilft kein Jammern und kein Klagen. In einem reichen Land, wie es die Bundesrepu- blik Deutschland im internationalen Vergleich noch immer ist, muss es möglich sein, sich selbst am Schopfe zu packen und aus dem Sumpf zu ziehen. Jetzt gilt es zusammenzu- stehen und tiefgreifende Reformen umzusetzen: • die drastische Senkung der Lohnnebenkosten und eine verstärkte Steuerfinanzie- rung der sozialen Sicherungssysteme, • die gerechte Besteuerung von Vermögen, • der Abbau von Steuervergünstigungen und Subventionen, • die Reform der sozialen Sicherungssysteme, • eine Gemeindefinanzreform zur Stärkung der Kommunen - damit vor Ort wieder investiert wird.Die Bürger und Bürgerinnen erwarten von der Politik Lösungen. Die Probleme sind be- kannt. Dies gilt auch für die Politik in Schleswig-Holstein. Wer sagt, dass Bildungspolitik höchste Priorität hat darf nicht bei jeder Auflösung eines Amtes in seinem Wahlkreis Be- standsschutz einfordern.Die prognostizierten Steuerausfälle sind allerdings so groß, dass sie - kombiniert mit den Altlasten wie Zinsen und Pensionen - dazu führen werden, dass das Land weitere erheb- liche Schulden aufnehmen muss, um seine Aufgaben zu erfüllen.Wenn wir jetzt alle Maßnahmen einstellen, sei es Investitionen oder Arbeitsfördermaß- nahmen, ist jedoch niemanden geholfen. Aufgabe der nächsten Wochen und Monate wird es also sein, auszutarieren, wo noch weiter gespart werden kann und wo wir – auch im Interesse der zukünftigen Generation – weiter investieren müssen. ***