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Uwe Eichelberg:Expo 2000 : Eine Weltausstellung ohne nachhaltige Wirkung für die Wirtschaft und den Tourismus in Schleswig-Holstein !
Nr. 222/03 22. Mai 2003 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deWirtschaftspolitik Uwe Eichelberg: „Expo 2000“: Eine Weltausstellung ohne nachhaltige Wirkung für die Wirtschaft und den Tourismus in Schleswig- Holstein ! Diese Konsequenz zog der wirtschaftpolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion aus dem Bericht des Wirtschaftsministeriums und der Diskussion in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses vom 21.5.2003.Klar ist, so der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, dass die gesteckten Ziele schon bei der Vorbereitung der Expo nicht erreicht wurden. Erfolgskontrollen für die Erreichung der Einzelziele waren weder vorgesehen noch seien sie im Nachhinein zu bewerten.Eichelberg weiter: „Groß war das Engagement der halbstaatlichen Einrichtungen wie der I- Bank, der Landesbank, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft sowie der IHK’n und leider nur weniger Wirtschaftsunternehmen.Rein privatwirtschaftliche Unternehmen hätten sich nach den Worten Eichelbergs nur in sehr geringem Umfang an den Projekten beteiligt und bei weitem nicht die Sponsorengelder eingebracht wie geplant. Eichelberg: Über die wirtschaftlichen Ergebnisse aus dem Expo- Geschäft schweigt man vorsorglich.Wenig untermauert werden nach Ansicht Eichelbergs die Angaben über die wirtschaftlichen Effekte der 18 weltweiten Schleswig-Holstein-Projekte von denen 16 eine Projektvolumen von 1,3 Mrd. DM ausmachen sollen.Weiterhin bezweifelt Eichelberg, dass die Besucher des Buddenbrook-Hauses in Lübeck, des Multimar Wattforums in Tönning sowie des Freilichtmuseums in Molfsee und der Kai City in Kiel mit über 800.000 allein wegen der Expo diese Stätten aufgesucht hätten.Das so bedeutende Projekte wie der Nachbau eines halben Wikingerschiffes im Wert von über 300 TDM wurde letztendlich für 50 Teuro an die Stadt Kappeln veräußert. Der 380 TDM teure Ausstellungsbus mit dem technisch hoch gerüsteten Anhänger steht nun schon im dritten Jahr ungenutzt herum. Die Werbefilme gelten laut Bericht als veraltet. Erstaunlich sei, so Eichelberg, dass das Wirtschaftsministerium erst auf Anfrage der CDU- Fraktion eine Umfrage bei den Beteiligten vornahm. Das Ergebnis: „Die Berichtsgrundlagen für die Bewertung der Ergebnisse der Expo 2000 aus Sicht der schleswig-holsteinischen Wirtschaft sind insgesamt nicht sehr umfangreich.“