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Jost de Jager: Von den Erichsen-Vorschlägen bleibt nur noch die Schließung kleiner Standorte
Nr. 238/03 28. Mai 2003 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deHochschulpolitik Jost de Jager: Von den Erichsen-Vorschlägen bleibt nur noch die Schließung kleiner StandorteDurch die Entscheidung der Landesregierung, die Realschullehrerausbildung nicht in Flensburg zu konzentrieren und statt dessen die Wirtschaftswissenschaften zu belassen, stimmt die Bilanz der Vorschläge der Erichsen-Kommission nicht mehr. Durch diese Entscheidung versagt die Landesregierung dem Universitätsstandort Flensburg eine klare Entwicklungsperspektive. Es bleibt das Geheimnis der Landesregierung, wie bei rückläufigen Studierendenzahlen für das Lehramt an Realschulen zwei Ausbildungsstandorte dauerhaft ausgelastet werden sollen. Dadurch wird für Flensburg nichts besser.Es ist jetzt erkennbar, dass die Umsetzung der Kommissionsvorschläge nicht annähernd die erwarteten finanziellen Freiräume für die Hochschulen bringen wird. Nach Auffassung der CDU-Fraktion wird der Studienplatzabbau in der Medizin nicht zu dem gewünschten Effekt führen und an eine Kürzung des Landeszuschusses für die Krankenversorgung am Universitätsklinikum ist angesichts der desolaten Finanzlage dort gar nicht zu denken. Wenn nun große Teile der Profilbildung nicht stattfinden, wird es Schleswig-Holsteins Hochschulen hinterher nicht besser gehen als vorher. Was bleibt, ist eine Fortsetzung der rot-grünen Hochschulpolitik, die eine Hochschule als Steinbruch für die andere zu benutzen. Von Weichenstellung für die Zukunft keine Spur mehr.Von dem Gesamtkonzept der Kommission ist durch die Entscheidung der Landesregierung nur noch die Schließung kleiner Standorte nachgeblieben. Wenn die Landesregierung meint, durch die Schließung von Osterrönfeld und Eckernförde tatsächlich die Hochschulpolitik auf neue Beine stellen zu wollen, dann irrt sie gewaltig.