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Heiner Garg: Holtenau: Ausbau oder nicht?- Rot-Schwarz-Grün muss jetzt antworten!
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender VorsitzenderNr. 194/2003 Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Kiel, Montag, 7. Juli 2003 Joachim Behm , MdL Strukturpolitik/Regionalflugplatz Kiel-Holtenau/Ausbau oder nicht? Günther Hildebrand, MdL Veronika Kolb, MdL Heiner Garg: Holtenau: Ausbau oder nicht?— Rot-Schwarz-Grün muss jetzt antworten! www.fdp-sh.de - Option ‚Erhalt des Flugplatzes’ ist zur Option ‚Ausbau’ geworden -Zur aktuellen Diskussion um den Flugplatz Kiel-Holtenau erklärte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg:„Die wieder aufgeflammte Diskussion um den möglichen Ausbau des Regionalflugplatzes Holtenau bringt Interessantes zu Tage: • Cimber-Air gibt weitere Flugverbindungen von Kiel aus auf: Hieraus ließe sich schließen, dass Holtenau derzeit kein attraktiver Flugplatzstandort sei. • Der Landesrechnungshof bemängelt, dass der gesamtwirtschaftliche Nutzen einer verlängerten Startbahn noch nicht belastbar nachgewiesen sei und weist auf die finanziellen Hypotheken hin: Hieraus ließe sich schließen, dass Holtenau weder mit noch ohne Ausbau ein attraktiver Flugplatzstandort wäre. Deshalb bedeutet die bislang von der schwarz-grünen Ratsmehrheit in Kiel gepflegte Option ‚alles bleibt, wie es ist’ jetzt die Aufgabe Holtenaus. Die Option ‚Erhalt des Flugplatzes’ ist zur Option ‚Ausbau’ geworden, stellte Garg fest.„Folglich müssen die politisch Verantwortlichen in Kiel sich jetzt entscheiden: Die Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz, die schwarz-grüne Mehrheit der Kieler Ratsversammlung und nicht zuletzt die rot-grüne Landesregierung—speziell Wirtschaftsminister Dr. Bernd Rohwer: • Frau Volquartz und die Kieler Ratsmehrheit müssen jetzt Butter bei die Fische packen: Wollen sie Holtenau ausbauen oder nicht? Wenn nein, nehmen sie das Ende Holtenaus billigend in Kauf. Und wenn ja, wie viel Geld aus welchen Quellen wollen sie dafür ausgeben? • Dr. Rohwer muss auch Butter bei die Fische packen: Welche anderen Firmen können und wollen für welchen Preis die Strecken übernehmen, die Cimber-Air aufgegeben hat? Denn je länger eine Verbindung nicht bedient wird, desto teurer wird die Anschubfinanzierung für die öffentliche Hand—und: Wo soll das Geld dafür her kommen? Diese Fragen müssen die Verantwortlichen jetzt schnell beantworten“, sagte Garg.„Denn wenn sie nicht schnell antworten, dann braucht man bald zu Holtenau keine Schlüsse mehr ziehen, sondern nur noch den Schlüssel vom Tor. Und der Wirtschaftsminister kann die nächste Krisenkonferenz zu einem schleswig- holsteinischen Flugplatz abhalten. Was auch immer sie wollen: Die politisch Verantwortlichen von Rot-Schwarz-Grün sollen sich nicht länger drücken, sondern sich jetzt entscheiden und öffentlich dafür einstehen“, forderte Garg abschließend.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/