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Jost de Jager: Verwaltungssitzentscheidung symptomatisch für Simonis-Regierung
Nr. 314/03 12. August 2003 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deHochschulpolitik Jost de Jager: Verwaltungssitzentscheidung symptomatisch für Simonis- RegierungDie Entscheidung von Ministerpräsidentin Simonis, je einen halben Verwaltungssitz des UKSH nach Lübeck und Kiel zu geben, hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jost de Jager, als absolut unzureichend bezeichnet. Die Landesregierung mogele sich damit erneut um eine klare Entscheidung in der Hochschulmedizin herum. Dies sei symptomatisch für das Kabinett insgesamt: Niemanden mehr weh tun, nichts mehr regeln, nur noch abwarten bis zur Wahl.Von der ursprünglich angestrebten Fusion der Universitätsklinika bleibe damit immer weniger nach. De Jager verwies darauf, dass Wissenschaftsministerin Erdsiek-Rave noch bei der zweiten Lesung des Fusionsgesetzes im Dezember vergangenen Jahres eine zentrale Verwaltung zu einem der großen Ziele des Fusionsprozesses erklärt habe. Nach fast zwei Jahren Beratungszeit hat es für den Standort des Verwaltungssitzes allerdings nur zu einem Formelkompromiss gereicht. Heide Simonis und Ute Erdsiek-Rave sind damit einmal mehr hinter ihren eigenen Zielen zurückgeblieben.