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Ekkehard Klug: Landesregierung will Ausbildung junger Lehrer vers chlechtern
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Nr. 215/2003 Joachim Behm , MdL Günther Hildebrand, MdL Kiel, Freitag, 22. August 2003 Veronika Kolb, MdLSchulpolitik/Referendarausbildung/IQSH www.fdp-sh.de Ekkehard Klug: Landesregierung will Ausbildung junger Lehrer verschlechtern - IQSH-Seminare als „Kompetenzzentren für Fachdidaktik“ stärken -Zur geplanten Reform der Ausbildung von Studienreferendaren und Lehramtsanwärtern (2. Phase der Lehrerbildung zwischen Studienabschluss und 2. Staatsexamen), erklärte der bildungspolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug:„Ohne gut ausgebildete Lehrer kann es in der Regel keinen guten Schulunterricht geben. Deshalb ist die vom Bildungsministerium geplante Neuregelung der Referendarausbildung die schädlichste bildungspolitische ‚Reform’, die Rot-Grün bislang auf den Weg gebracht hat:Vor allem bei der Vermittlung der Fachdidaktik und der Unterrichtsmethodik bedeutet der Wegfall der professionell betreuten Ausbildung in den Regional- und Landesseminaren des IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein, früher IPTS) einen massiven Qualitätsverlust.“Klug sprach sich dafür aus, im Gegensatz zur Konzeption der Landesregierung die IQSH-Lehrerseminare als „Kompetenzzentren für Fachdidaktik“ eher noch zu stärken. „Fachdidaktische Kompetenzsteigerung statt Schwafel-Pädagogik“ - unter dieser Leitlinie müsse die Reform der Lehrerbildung stehen.Die IQSH-Regional- und Landesseminare könnten zum Teil auch bisherige Aufgaben der IQSH-Zentrale erledigen und vor allem in der Lehrerfortbildung zusätzliche Aufgaben übernehmen.„Im Schulwesen brauchen wir kompetente Einrichtungen, die dafür sorgen, dass neue fachdidaktische und methodische Konzepte umfassender und schneller als bisher in den Schulunterricht einfließen“, meinte Klug. Dies ließe sich weder zentral von der Kronshagener IQSH-Spitze aus organisieren noch an den 1.100 Schulen „nebenbei“ mit bewältigen. Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, 1 Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/ Die Verlagerung der Referendarausbildung an die Schulen bedeute de facto einen Wechsel von einer professionellen Lehrerbildung hin zu dem Prinzip „Learning by doing“.Für die bislang in den Ausbildungsgruppen der IQSH-Regionalseminare bestehende Möglichkeit, Erfahrungen und Probleme aus dem Unterrichtsalltag aufzugreifen und so neben dem eigenverantwortlich geleisteten Unterricht auch gut fundierte methodische und fachdidaktische Kenntnisse zu erwerben, gebe es im neuen Modell der Referendarausbildung nicht einmal ansatzweise einen gleichwertigen Ersatz.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, 2 Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/