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Sylvia Eisenberg: Schulmodell ist ein alter Hut
Nr. 419/03 29. September 2003 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deBildungspolitik Sylvia Eisenberg: Schulmodell ist ein alter Hut „Ein alter Hut wird nicht besser, wenn man ihn aus der Mottenkiste hervorholt,“ erklärte die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Sylvia Eisenberg, MdL, anlässlich des von BÜNDNIS 90 / Die Grünen vorgestellten Schulmodells.„Einheits- und Stufenschule, wie sie BÜNDNIS 90 / Die Grünen heute in ihrer Diskussionsvorlage fordern, waren bereits in den 70er Jahren ein Thema in der Bildungspolitik. Jetzt holen Marion Barsuhn, Angelika Birk und Karl-Martin Hentschel diesen alten Hut wieder hervor und schmücken ihn mit skandinavischen Federn. Ein wirklich neues Konzept haben sie uns heute jedoch nicht vorgelegt,“ so Sylvia Eisenberg. „Das bloße Abschreiben von skandinavischen Schulmodellen bringt uns hier in Schleswig-Holstein nicht weiter.“Die CDU-Landtagsfraktion lehne die Einheitsschule ab, genauso wie die Bildung von Oberstufenzentren. „Wir halten weiterhin am gegliederten Schulsystem und an unserem leistungsbezogenen Bildungsverständnis fest.“ Auch halte sie den Vorschlag zur Umstrukturierung der Berufsschule für falsch. Eine Verschulung der beruflichen Bildung sei nicht angemessen, da Schülerinnen und Schüler nach dem Besuch der allgemein bildenden Schulen eine weniger verschulte Unterrichtsform bräuchten.Vor dem Hintergrund der Einheitsschule könne die CDU auch den Vorschlägen zur Lehrerausbildung nicht zustimmen. Damit diskreditierten die Grünen die Bachelor- und Master-Abschlüsse.Dass die von BÜNDNIS 90 / Die Grünen vorgestellte Umstellung des Schulsystems kostenneutral erfolgen könne, bezweifelt Sylvia Eisenberg zudem. „Ich glaube nicht, dass die Finanzierungsvorschläge die gewünschten Umschichtungspotenziale erbringen. Der in der letzten Landtagstagung beschlossene Bericht des Landesrechnungshofes wird hierüber Aufschluss geben,“ so Sylvia Eisenberg abschließend.