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Torsten Geerdts: SPD will Anstrengungen der Wirtschaft bestrafen
Nr. 488/03 14. November 2003 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deWirtschaftspolitik TOP 38a Torsten Geerdts: SPD will Anstrengungen der Wirtschaft bestrafen Als „Bonbon für die SPD-Basis und weiteren Schlag ins Gesicht für die Deutsche Wirtschaft“ hat der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Torsten Geerdts, MdL, die geplante Ausbildungsabgabe verzeichnet. Die Wirtschaft und dort insbesondere Mittelstand und Handwerk haben nach Worten von Torsten Geerdts große Kraftanstrengungen unternommen, um jeden ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen Schulabgänger mit einer Lehrstelle zu versorgen.„Fernab aller statistischen Diskussionen kann man feststellen, dass die Zahl der unversorgten Schulabgänger in Schleswig-Holstein in den letzten Wochen deutlich gesunken ist. Diese enorme Kraftanstrengung ist angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen für die Unternehmerschaft alles andere als selbstverständlich“, so Geerdts.Geerdts weiter: „Und wie sieht der Dank von SPD und Bündnis 90/Die Grünen für dieses vorbildliche Verhalten aus? Eine Ausbildungsplatzabgabe soll eingeführt werden!“Dies sei aus Sicht der CDU-Landtagsfraktion das völlig falsche Signal. Es handele sich hierbei nach der geplanten Abschaffung des Meisterbriefes in 62 der 94 Handwerksberufe um eine weitere schallende Ohrfeige für die Leistungsträger in dieser Gesellschaft.Geerdts hält die ablehnenden Reaktionen der Wirtschaft daher für nachvollziehbar.Boykottdrohungen in der Lehrlingsausbildung einzelner Landesfachinnungen seien die katastrophale Folge dieser Politik.„Mit der Einführung der Ausbildungsabgabe wird ein weiteres bürokratisches Monstrum zur Knebelung der Wirtschaft und Vernichtung von Lehrstellen in Deutschland geschaffen“, so Geerdts. Besonderes schwerwiegend sei allerdings, dass weiteres Vertrauen in die Politik und in die dort handelnden Personen zerstört werde, schließlich haben sich die Unternehmer in dieser Frage weder auf Bundeswirtschaftsminister Clement noch auf Landeswirtschaftsminister Rohwer verlassen können. Geerdts verband mit seinem Dank an die Auszubildendenbetriebe den Appell an die SPD-Landtagsfraktion mit ihrer Zustimmung zum Antrag der FDP deutlich zu machen, dass sie hinter den politischen Absichtserklärungen ihres Wirtschafts- und Arbeitsministers Rohwers stehe.