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Karl-Martin Hentschel zur Ausbildungsplatzumlage
Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 38a – Ausbildungsplatzabgabe Düsternbrooker Weg 70 24105 KielDazu sagt der Fraktionsvorsitzende Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 von Bündnis 90/Die Grünen, Telefax: 0431/988-1501 Karl-Martin Hentschel: Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de Nr. 307.03 / 14.11.2003Ausbildungsbetriebe profitieren von AusbildungsplatzumlageNotwendig ist nach unserer Auffassung eine Ausbildungsplatzumlage, damit die ausbil- dungswilligen Betriebe für ihre Anstrengungen belohnt werden. Diese Ausbildungsplatz- umlage wird bezahlt von den Betrieben, die ausbildungsberechtigt sind, aber trotzdem keine Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten wollen wir frei stellen.Wir brauchen dazu klare Rahmenbedingungen:- Die Belohnung muss im Vordergrund stehen!- Eine schlanke Organisation - sinnvoll wären Branchenlösungen, wie sie in der Bauwirt- schaft zur Finanzierung der überbetrieblichen Ausbildung bereits existieren.- Regelungen für ausbildungswillige Betriebe, die keine geeigneten Azubis finden.- Einfache Herleitung der betrieblichen Anzahl der notwendigen Ausbildungsplätze.Die grüne Bundestagsfraktion hat nun vorgeschlagen, die Ausbildungsumlage so zu ges- talten, dass sie nicht erhoben wird, wenn genügend Ausbildungsplätze vorhanden sind. Minister Rohwer schlägt weiter vor, dass die Umlage regionalisiert erhoben wird, d.h. wenn im Bereich einer IHK genügend Ausbildungsplätze für die Region bereitstehen, dann wird in diesem Bereich keine Umlage erhoben.Ich unterstütze diesen Vorschlag: Er ist ein guter Anreiz für die Betriebe, für ihre Region Ausbildungsplätze zu schaffen. ***